Martin Küpper, GIGA Games

martin
Ich habe Titanfall damals in der BETA mit einigen Freunden ausgiebig gespielt, hatte eine Menge Spaß und wollte mir deshalb eigentlich auch die finale Version kaufen. Doch dazu ist es nie gekommen. Wieso? Nun, als Electronic Arts noch vor dem Release ankündigte, dass sich ein zweiter Teil bereits in Entwicklung befinden würde, war meine Lust auf das Spiel im Nu verfolgen. Mit dieser Ankündigung bekam Titanfall für mich ein Ablaufdatum, einen Tag X, an dem sich jeder Spieler genötigt fühlen würde, Titanfall 2 zu kaufen. Und was nützt einem dann ein reiner Online-Multiplayer-Titel? Was hätte man mit Titanfall noch groß anfangen können, wenn die Lobbys leer bleiben und auch die Freunde längst zu Teil 2 gewechselt sind, nur um dann alsbald weiter zu Teil 3 zu wechseln? Auf so etwas habe ich einfach absolut keine Lust.

Leo Schmidt, gamona

Leo
Kennt ihr das Phänomen, wenn man nicht wirklich weiß, ob etwas ein allgemeingültiger Effekt ist oder ob man selbst eine Macke hat? Mir geht es immer so, wenn ich mich frage, ob Shooter tatsächlich keine hohe Halbwertszeit haben (an dieser Stelle dürft ihr einen Half-Life-Witz einfügen) oder ob ich einfach ein faules Schwein ohne Disziplin oder der Fähigkeit zur Langzeitmotivation bin.

Ich war für Titanfall gehyped und habe es beim Release geliebt. Riesige Mechas, ungeahnte Mobilität, coole Fähigkeiten, nette Maps – what's not to love? Aber wie alle diese Spiele hat es mich verloren und fängt nun in meiner nur sehr spärlich bestückten Origin-Spielothek virtuellen Staub. Es ist wahrscheinlich ganz gut, dass ich mit Evolve gar nicht erst richtig angefangen habe, sonst würde es schon bald dieses Schicksal teilen.

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Woran lag's also? Zum Teil bestimmt an mir, doch wenn ich etwas über das Spiel sagen müsste, dann wäre es: nicht genug Content. Und ich bin einer von denen, die nachgereichten Karten weniger abgewinnen können als dem, was leider ausblieb: mehr Waffen, mehr Skills, mehr Mechs. Wäre hier eine beständige Erweiterungspolitik gefahren worden, wäre ich möglicherweise bis heute am Ball. So aber spiel ich zuhause mit Bauklötzen und fresse Doritos in mich hinein. Fast ein bisschen schade drum, aber ich beschwer mich nicht.

Annabell Klindzan, Rocket Beans TV

Annabell
Ich hab Titanfall echt gern. Das perfekte Spiel für zwischendurch. Klar, Call of Duty ist auch super für zwischendurch, aber da ist manchmal der „Frustfaktor“ einfach zu groß. Allerdings hole ich Titanfall nur aus dem Regal, wenn ich zufällig Kumpels in der Freundesliste sehe, die das grad zocken. Allein leg ich das Spiel nicht mehr in die Konsole. Für mich ist Titanfall kein Solo-Multiplayer-Spiel. Also solange der

Gürnth

oder Kuro die Titanfall-Fahne hochhalten, leg ich's auch mal wieder ein.