Titanfall: Let it Drop - Beginner Guide, Taktiken und Tipps

Sascha Lillpopp

Tobi´s Test zu Titanfall habt ich sicher schon gesehen. Aber auch mich hat das Titanen- Fieber gepackt! Lange ist es her, dass ich soviel Zeit mit einen Militär- Ego- Shooter verbracht habe und damit bin ich sicher nicht allein. Doch während meiner ersten langen online Session, sind mir ein paar grundlegende Dinge bei Gegner und Mitstreiter aufgefallen. In der Hoffnung bei dem ein oder anderen unter euch die Grundkenntnisse noch ein wenig erweitern zu können, oder als Vorbereitung für die angehenden Xbox 360 Spieler, hier einige Einsteigertipps.

Bleibt vom Boden weg!

Movement und Schnelligkeit sind die Key- parts eures Piloten und diese solltet ihr auch in vollem Umfang nutzen.
Das Erdgeschoss ist der gefährlichste Ort, solltet ihr zu Fuß unterwegs sein. Dank Wallrun und Double-jump gibt es auch keinen Grund auch nur einen Fuß auf die Erde zu setzten. Denn auf fast jeder Map kommt ihr von A nach B ganz ohne den klassischen Fußmarsch antreten zu müssen.

Vertikal habt ihr in Titanfall quasi ebenso viel Spielraum wie in der Horizontalen. Darüber hinaus sind Dächer der entscheidende Vorteil, um bei der Konfrontation mit einem Titan als Sieger hervorzugehen. Seid nervig wie eine Wespe beim Picknick im Park. Schwirrt um ihn herum, bis er nicht mehr weiß, wo vorne und hinten ist und im richtigen Moment springt ihr ihm in den Nacken und stecht zu!
Denn auch, wenn laut der in-game Firma „Hammond Robotics“ der Titan steuerungs-technisch eine Verlängerung der Gliedmaßen darstellt, an den eigenen Nacken fassen kann man sich mit den Dingern nicht.

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Als kleine Notiz am Rande sei noch erwähnt: Beim „Rodeo-Kill“ bloß keine Waffe mit „Blast-radius“ verwenden! Da ihr nur eine Armlänge weit schießt, werden euch die meisten Anti-Titan Waffen noch vor dem Titan aus den Stiefeln holen.
Ist der Titan fast geplättet, gilt (wie so oft in Ego- Shootern) die Regel: Der Wechsel zur Sekundärwaffe ist schneller als das Nachladen!
Beherzigt die „Vertikallast“ des Gameplays auch während ihr selbst im Titanen sitzt. Seid ihr nicht grade dabei euch die Mech-Fäuste um die Ohren zu hauen, solltet ihr eher die Dächer als den Boden im Auge behalten.

Denn zum Kanonen füttern sind sie da – Daseinsberechtigung von Grunts und Spectres

Fluch und Segen zu gleich sind die recht ungefährlichen KI Soldaten und Roboter, welche die Schlachtfelder in Titanfall zieren. Da der Multiplayer „nur“ im 6vs6 gespielt wird, füllen die KI Kameraden das sonst relativ leere Schlachtfeld. Ihren Job, das Schlachtfeld mit Kriegsatmosphäre zu füllen, machen sie recht gut. Ihre zumindest theoretische Aufgabe zu Kämpfen jedoch, ist nicht der Rede wert.

Das bedeutet für euch aber keines Wegs die geringe Bedrohung einfach komplett zu ignorieren, denn das Töten der KI Gegner verringert die Titan Dropzeit immens. Solltet ihr bereits im Titanen sitzen, wirkt sich das „KI-killen“ positiv auf die CORE-Fähigkeit eures Titanen aus. Das Kanonenfutter solltet ihr eure Waffen also so gut es geht vertilgen lassen.

Außerdem könnt ihr euch als Pilot ideal unter das „Grunt-Volk“ mischen. Gegnern fällt es so extrem schwer zwischen KI und Spielern zu unterscheiden und die Chance, dass ihr als erster angegriffen werdet, ist in solchen Situationen nur 1 zu 4. Ihr seid somit, zumindest im Kampf gegen Pilot, im Vorteil was z.B. Reaktionszeit angeht.
Als Angreifer hingegen gilt es sein Auge zu schulen. Optisch ist der Unterschied sehr gering und das Tempo in dem Titanfall gespielt wird, lässt meist keine Zeit für einen auch noch so kurzen prüfenden Blick.

Folgendes verrät euch aber binnen einem Augenblick wer kein KI Soldat ist:

-       Grunts springen sehr selten

-       Grunts knien sehr häufig, Pilot hingegen können sich nur ducken

-       Die Gruppengröße der Grunts beträgt in den meisten Fällen 3

-       Unter den KI Soldaten sind keine Frauen (warum auch immer)

Bei Fuß! – Haltet euren Titan an der langen Leine

Die stählernen Riesen zu steuern macht wahnsinnigen Spaß, doch ihr solltet lernen loslassen zu können. Denn abgesehen davon selbst Hand anzulegen, gibt es mit „Guard“- und „Follow“-Mode 2 weitere Möglichkeiten euer „Maxi-me“ taktisch voll auszureizen.

Der Guardmode eignet sich super um Flaggen- oder Eroberungspunkte zu bewachen. Doch auch das Platzieren des Titanen an taktisch relevanten Punkten, kann z.B. für brauchbare Ablenkung sorgen.
Ablenkung ist auch das Stichwort, wenn es um die Vorzüge des Follow- Mode geht. Denn euer 20 Meter großer Metallschoßhund macht doch um so einiges mehr Aufsehen, als die Schmeißfliege von einem Piloten, den ihr im Vergleich darstellt.
Und genau das solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen. Ist der Blick gegnerischer Piloten und Titanen auf euren Begleiter gerichtet, so ist das eure Chance diese zu flankieren und so ungestört auszuschalten.
Das solltet ihr aber auch möglichst schnell tun, denn abgesehen von ungeschickten Piloten ist euer Titan der menschlichen Intelligenz doch recht unterlegen. Bedeutet im Klartext: Ohne euch als Backup schafft es euer Freund auf dem Schlachtfeld meist nicht all zu lang.

Aber auch hier gilt die Probe auf´s Exempel zu machen. Steht ihr einen Titanen im „Autopiloten“ gegenüber, so leicht diese auch zu besiegen sind, habt im Kampf stets ein Auge auf die Umgebung, denn weit weg ist der Besitzer meist nicht.

Auf die inneren Werte kommt es an – Die Core-Fähigkeiten der Titanen

Ein ebenfalls noch viel zu wenig genutztes, aber durchaus Blatt wendendes Feature, sind die CORE-Fähigkeiten eures Rigs.Ähnlich, wie dem Anfordern des Titanen selbst, haben diese zu Beginn einen Cooldown, der durch jegliches Punkten im Match verringert werden kann.

Jedes Titanenmodell hat seine eigene auf ihn abgestimmte CORE-Fähigkeit:

- Der Stryder – für 10 Sek. verbraucht ihr keinen Boost beim „dashen“

- Der Ogre – ein weiteres Schild das sehr viel mehr verträgt als die Standard Version

- Der Atlas – Damagebonus für eure Primär- und Sekundärwaffe/- attacke

Setzt diese Fähigkeiten richtig ein und ihr verschafft euch in so manch einer Situation einen entschiedenen Vorteil.

„Knifen“ 2.0 - Messern in Titanfall

Ja es gibt tatsächlich Messer in Titanfall und nein ihr benutz diese nicht, wie ihr es aus anderen Spielen gewohnt seid. Weder zum Schneiden diverser Dinge oder Ausschalten von Gegnern, sondern zum Hacken oder in Wände Krallen.Laut Herstellerangaben kann das Messer alles, was die Dinger in eurer Küche auch können, jedoch um einiges besser Roboter und Geschütztürme hacken.
Und da ein Tritt ins Kreuz oder den Kopf um 180° zu drehen im Nahkampf ebenso effektiv sind, spart man sich das Messer zücken einfach.

Wie oben erwähnt gibt es 2 Aufgaben, die ein Messer in Titanfall erfüllt. Da hätten wir zum einen die Möglichkeit, sich damit an Wände zu hängen. Ein durchaus nützliches und viel zu selten genutztes Feature. Grade bei Gamemodes, wie „Capture the Flag“ und „Hardpoint Domination“ ist es extrem nützlich. Sprich: Gibt es eine Situation, die Defensive verlangt, solltet ihr auf diese Taktik zurückgreifen.
Ihr könnt an ausnahmslos jede Wand hängen und befindet euch so außerhalb des Standard Blickfeldes eurer Gegner. Beispielsweise direkt über Türen, da ihr so im Totenwinkel hängt und Gegnern kaum die Chance gebt zu reagieren.

Nennenswerte Nachteile sind zum einen, dass ihr nicht ewig hängen könnt (wobei mit Perks die Zeit verlängert werden kann) und zum anderen, könnt ihr von dort nur aus der Hüfte schießen.
Das Rumhängen solltet ihr also immer mal in Erwägung ziehen.

Der 2. Einsatzbereich ist das Hacken von Geschütztürmen und den Spectre Robotern.
Geschütztürme hacken kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Ähnlich wie bei Titanen auf „Autopilot“, suchen sich die Türme selbständig ihrer Ziele und die Kills gehen trotzdem auf euer Punktekonto.

Beim Hacken der Spectre hingegen ist das Verhältnis von Risiko und Belohnung so negativ, dass euer frisch „zerhackter“ Freund euch als aller Erstes eine Backpfeife verpassen sollte, weil ihr ihn nicht einfach erschossen habt.
Beim Hacken seid ihr für ca. 5 Sekunden „wehrlos“, was bei einem so schnellen Spiel wie Titanfall eine Ewigkeit ist und nicht selten endet ein solcher Hack- Vorgang mit dem Tod.
Punkte technisch ist ein erfolgreicher Hack kaum wertvoller als den Spectre einfach über den Haufen zu ballern. Darüber hinaus liefert ihr mit der Aktion Kanonenfutter für eure Gegner.

Ganz sinnlos ist das Spectre- hacken jedoch nicht. Beim Halten von Eroberungspunkten können sie durchaus hilfreich sein, da die Punkte nicht erobert werden können, solange die KI in der Nähe ist. Wie zuvor bereits erwähnt, gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit in der Roboterherde unter zu tauchen. Hierfür gibt es sogar eine recht brauchbare „Burn Card“, die euch als Spectre spawnen lässt, was uns zum letzten Tipp führt…

Gotta catch… ähh… burn ´em all! – Nutze deine „Burn Cards“

Wie Tobi schon lobend in seinem  Bericht zu Titanfall erwähnt hat, sind die Burn Cards ein geniales Feature. Die Karten bekommt ihr für das Erreichen diverser Meilensteine wie 100 Kills mit Waffe X, beim Aufleveln und sehr selten als drop gefallener Grunts.
Hier habt ihr ein Leben lang gewisse Extras wie, doppelt XP, verbesserte Versionen eurer Waffen, instant Titandrop oder regeneriert durchgehend Granaten.
Im Modus „Last Titan Standing“ ist die Burn Card „Instand CORE-Fähigkeit“ durchaus den Sieg bringend.

Bei „Pilot Hunt“ kann der Instand Titandrop dafür sorgen, dass ihr für bis zu 90 Sekunden der einzige Titan im Spiel seid.
Ihr seht also diese Karten können durchaus einen gewinnbringenden Vorteil haben.

Also..let ´em Burn!!!!

Fortsetzung folgt…

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