Tomb Raider: Sollte das Reboot eigentlich eher wie Far Cry werden?

Mike Koch

Mit Rise of the Tomb Raider ist dieses Jahr der zweite Teil nach dem Reboot des Franchises erschienen. Nun erklärt ein Mitarbeiter, dass das Reboot eigentlich ganz anders geplant war - mehr wie Far Cry. Hätte Tomb Raider eigentlich ein Open-World-Titel werden sollen?

Rise of the Tomb Raider Launch-Trailer.

Das Reboot zu Tomb Raider veränderte nicht nur das Aussehen von Lara, sondern auch das Spielprinzip wurde überarbeitet. Wie Julien Merceron, der zu der Zeit Worldwide Technology Director bei Square Enix war, nun enthüllte, sollten die Veränderungen noch viel tiefgreifender sein. Zu Beginn der Entwicklung versuchten die Macher sich eher an einer anderen Spiel-Reihe zu orientieren - einer sehr erfolgreichen: Far Cry. Die Spiele von Ubisoft sind bekannt für ihr gutes Loot-System und die markanten Antagonisten - bis dahin kann Tomb Raider auf jeden Fall mithalten, aber eine große Änderung konnte sich nicht durchsetzen.

Deswegen ist die Xbox 360 Version für Rise of the Tomb Raider eine Perle!*

 

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Tomb Raider: Die Evolution der Lara Croft

Far Cry ist auch bekannt für hohe Berge, atemberaubende Ausblicke, wilde Tiere und eine riesige Welt - eine offene Welt und genau hier liegt der große Unterschied zu Tomb Raider. Auch für Lara Croft war geplant, dass sie sich in einer offenen Welt zurecht finden muss ( - wie geil wäre das denn gewesen?). Leider erkannte man ziemlich schnell, dass dieses Konzept für Tomb Raider nicht funktionieren würde und so verwarf man es.

Um euch wenigstens etwas das Gefühl einer offenen Welt zu bieten, wurde mit modifizierter Technologie bewerkstelligt, dass die Ladezeiten in den Arealen wegfallen.

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