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    Uncharted: Golden Abyss

    Tino Neumann

    Wenn es eine Sache gibt, für die die Uncharted-Reihe bisher besonders bekannt war, dann ist es die herausragende Präsentation. Grafisch kitzelte Entwickler Naughty Dog bisher stets alles aus der Playstation 3, fuhr eine extreme Detailfülle und glasklare Texturen auf. Wenn es also eine Sache gibt, die man auf gar keinen Fall mit Uncharted machen sollte, dann genau diesen Faktor auszumerzen. Logisch also, dass die Ankündigung einer Handheld-Version zunächst für Skepsis sorgte.

    Allerdings stehen die Dinge hier ein wenig anders. Denn „dieser“ Handheld ist nicht irgendeiner, sondern Sonys neues Lieblingsspielzeug, die frisch in Playstation Vita umbenannte PSP2. Und die ist zu unglaublichen Grafikleistungen in der Lage, die aus „Uncharted: Golden Abyss“ nicht einfach einen kleinen Bruder der großen Konsolenversion macht, sondern beinahe in derselben audiovisuellen Liga spielt. Beinahe nur, aber immerhin.

    Auch inhaltlich wird „Golden Abyss“ das komplette „Uncharted“-Paket bieten, will heißen: eine perfekte Mischung aus halsbrecherischen Klettereinlagen, charmanten Zwischensequenzen und brachialen Feuergefechten. Das steuert sich dank der verbesserten Eingabemöglichkeiten der PSVita schon hervorragend, allein der zweite Analogstick elimiert im Nu sämtliche Kamera- und Zielprobleme, die es auf der PSP gegeben hätte.

    Eine Sorge der Fans war bisher, dass „Uncharted: Golden Abyss“ aufgrund des Touchscreens der PSV zur Gimmicksammlung verkommen könnte. Doch statt stumpfer Rubbeleinlagen wird Entwickler Sony Bend eher auf kluge Einbindung setzen – so kann man Nate zwar auch per Druck aufs Touchpad zu bestimmten Aktionen verleiten, aber das ist rein optional. Manche Schalter legt man per Drehbewegung um, an anderen Stellen neigen wir die PSVita, um entfernte Vorsprünge greifen zu können.

    Inhaltliche Neuerungen wird es sehr wahrscheinlich nicht geben – aber wer braucht die schon, wenn man Uncharted künftig auch unterwegs genießen kann.

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