Uncharted: Streams und Letsplays schaden den Spielen, sagt die Autorin

Michael Sonntag

Uncharted-Autorin Amy Hennig sieht das Zuschau-Phänomen als Bedrohung für Videospiele. Unter anderem, weil es sich laut ihr negativ auf die Verkaufszahlen auswirken kann.

Hier kannst du dir den Trailer zum neuesten Uncharted-Abenteuer ansehen:

Uncharted: The Lost Legacy – Story Trailer.

Im Interview mit Polygon erklärte Amy Hennig ihren Standpunkt gegenüber Letsplays. Sie ist als Autorin für die Geschichte des ersten und dritten Uncharted verantwortlich gewesen. Letsplays könnten sich laut ihr negativ auf die Verkaufszahlen auswirken, besonders auf die von Singleplayer-Spielen.

Das sind dann Titel, die von Spielern dann möglicherweise nicht mehr gekauft werden. Wenn du Millionen in ein handlungsbasiertes Spiel investiert, dann steht doch die Frage im Raum, warum es jemand kaufen sollte, wenn er doch bei jemand anderem zuschauen kann“, sagte die Autorin.

Überblick verloren? Kein Problem, dafür gibt es ja diese Liste:

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Alle Uncharted-Spiele in der Bilderstrecke: Eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Unabhängig von ihrer Kritik gab sie aber ebenfalls zu, dass Letsplays für sie noch ein vollkommen neues Medium sind. „Manchmal fühle ich mich wie ein Dinosaurier. Man muss auf viele Dinge achten, die damals noch nicht existiert haben. Es gab kein Twitch-Streaming, keine YouTuber. Wir haben einfach nur diese kleinen eigenständigen Spiele gemacht und sie in die Läden gestellt, die sich dann verkauft haben - oder halt nicht“, sagte Hennig. „Ich habe das Streaming-Phänomen noch nicht komplett verstanden.

Was denkst du? Schaden Letsplays der Videospielindustrie, weil sie die gesamte Story spoilern oder dienen sie ihnen als zusätzliche Werbefläche? Sag uns deine Meinung!

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