War Thunder

Jonas Wekenborg

War Thunder ist ein next-gen Free2Play-MMO-Flugsimulator, der einen schweren Stand gegen Konkurrenten World of Warplanes zu kämpfen hat. Das Ausgangsszenario bilden die Schlachten des Zweiten Weltkriegs, in denen man in authentischen Flugzeugen um die Vorherrschaft kämpft. Seit Mai 2014 können allerdings nun auch Bodentruppen wie Panzer in die Schlacht geschickt werden.

War Thunder: Heroes-Trailer - GIGA.

War Thunder: Vorherrschaft in der Luft

Im Spiel stehen die Kriegsnationen Amerika, England, Russland, Deutschland und Japan zur Auswahl und ihr könnt aus einem Grundkontingent an Flugzeugen und neuerdings auch Panzern der einzelnen Nationen wählen. Im weiteren Verlauf habt ihr dann die Möglichkeit, euch neuere Fahrzeuge zu erspielen und die vorhandenen Maschinen, mit Hilfe der Credits „Silver Lions“ zu verbessern und optisch anzupassen. Insgesamt stehen euch weit über einhundert authentische Flugzeuge und Panzer zur Verfügung.

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Neben Doppeldeckern der frühen Kriegsjahre und Klassikern, wie der japanischen Mitsubishi Zero, der deutschen Messerschmitt Bf 109 oder der amerikanischen P51 Mustang, finden sich darunter auch unbekanntere Modelle, wie die Gloster Meteor oder die Heinkel He 162 A. Eines ist aber allen Modellen gemein: sowohl beim Design und den Effekten, als auch bei Sound und Technik von Motoren und Waffen wurde sehr viel Wert auf Originaltreue und Realismus gelegt.

War Thunder: Es herrscht Krieg

War Thunder bietet, dank der realitätsnahen Flugeigenschaften der Flugzeuge, ein authentisches Luftkampferlebnis, richtet sich aber aufgrund der unterschiedlichen Spielmodi an alle Arten von Spielern. So kommen Einsteiger im „Arcade“-Modus auf ihre Kosten, in dem nicht nur unbegrenzte Munition zur Verfügung steht, sondern auch die Mitspieler dem eigenen Erfahrungsgrad entsprechend ausgewählt werden.

Erfahrenere Zeitgenossen werden in den „Historischen Schlachten“ die nötige Herausforderung finden. Zwar spielt man auch hier in 16-gegen-16-Gefechten gegen Mitspieler ähnlichen Levels, jedoch muss das Flugzeug eigenhändig gestartet und gelandet werden und durch die größeren Schlachtfelder und die Anlehnung an historische Ereignisse ist bei den Historischen Schlachten erheblich mehr strategisches Geschick gefragt.

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War Thunder: Flugverhalten und Modi

Wählt man „Simulator-Schlachten“ fehlen nur noch die kalte Cockpitluft und der Geruch von Kerosin zur vollen Dosis Piloten-Action. Hier gibt es keine automatische Freund-Feind-Erkennung mehr und man sieht das Geschehen nur noch aus der Pilotenperspektive hinter dem Steuerknüppel. Darüber hinaus ist das Flugverhalten der einzelnen Modelle noch näher an den real existierenden Pendants angelehnt und auch die Flugbahn der Geschosse wurde authentisch modelliert. Das Aufmunitionieren geschieht nicht mehr automatisch während des Fluges, sondern der Pilot muss hierfür den heimatlichen Stützpunkt anfliegen.

War Thunder: Ground Forces-Trailer - GIGA.

Eines haben aber alle Modi gemeinsam - das ausgeprägte Schadensmodell. Hier beeinflussen Treffer das Flugverhalten und nach einem Abschuss sind selbst Notladungen noch möglich. Bringt man seinen waidwunden Vogel noch „sicher“ zurück zur Erde, wird dies sogar mit „Silver Lions“-Credits belohnt.

Neben der beeindruckenden und realistischen Technik besticht War Thunder durch die eingängige Steuerung per Maus und Tastatur. Diverse Assistenzen erleichtern auch hier wieder den Einstieg für Neulinge, lassen sich aber auf Wunsch konfigurieren oder sogar komplett deaktivieren.

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Zu bemängeln ist hingegen die Steuerung mit dem Joystick, die sich im aktuellen Stand noch etwas schwierig gestaltet und die Nutzer somit gegenüber Spielern mit anderen Eingabegeräten etwas benachteiligt sind.

War Thunder: Ingame-Währung

Mit ihren „Golden Eagles“ bietet Gaijin den War Thunder Piloten eine Ingame-Währung, um Spielfortschritte schneller zu erreichen. Im Premium-Shop lassen sich Flugzeug-Stellplätze und spezielle Premium-Maschinen erwerben sowie die Größe der Squads mit Premium-Status von drei auf vier erhöhen. Es stehen mehrere Premiumpakete zur Verfügung und das Jahres-Abo kostet um die 70 Euro.

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