Warframe: Zahlreiche Publisher lehnten den Free2Play-Shooter ab

André Linken

Wenn es in der Vergangenheit etwas anders gelaufen wäre, hättest du den Free2Play-Shooter Warframe möglicherweise niemals zu Gesicht bekommen.

Warframe - Nintendo Switch Trailer.

Das geht aus einem ausführlichen Interview des Branchenmagazins MCV UK mit Meredith Braun hervor, die als Publishing Vice President bei dem Entwicklerstudio Digital Extrems tätig ist. In dem Gespräch plauderte sie zunächst recht allgemein über Warframe, desse Entstehung und die ursprünglich von dem Team gesetzten Ziele, bevor sie zu einem besonders interessanten Punkt kam.

Obwohl Warframe mittlerweile mit 40 Millionen registrierten Spielern ziemlich erfolgreich ist, war diese Popularität zunächst nicht abzusehen. Laut Braun habe das Studio verdammt viele Klinken putzen müssen, bevor sie überhaupt einen Publishing-Deal abschließen konnten. Eine Vielzahl der großen Free2Play-Publisher habe ihnen nämlich zunächst eine Absage erteilt.

Wir waren extrem nervös, nachdem wir von ziemlich vielen Free2Play-Publishern eine Absage erhalten haben. Wir hatten ursprünglich darauf gehofft, dass uns jemand dabei helfen würde, es zu veröffentlichen. Doch als sie das Erfolgspotenzial nicht erkennen konnten, haben wir uns letztendlich dazu entschlossen, es selbst zu machen.

In diesen Shootern von der E3 2018 kannst du dich ordentlich austoben.

Bilderstrecke starten
12 Bilder
E3 2018: In diesen 10 Shootern kannst du dich richtig austoben.

Warframe: Mikrotransaktion weg, weil sie zu erfolgreich war

Dieser Eigeninitiative, die mit einem ziemlich hohen Risiko verbunden war, haben wir es zu verdanken, dass Warframe überhaupt auf den Markt gekommen ist und so erfolgreich werden konnte. In Kürze soll der Shooter sogar für die Nintendo Switch erscheinen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung