Studie: Mods + Cheats = Cyberkriminalität

Sandro Kipar 1

Eine neue Studie aus Großbritannien will einen Zusammenhang zwischen Moddern, Cheatern und Cyberkriminellen gefunden haben. Die Lösung des Problems: Schickt die jungen Leute in die Spieleindustrie. Die ersten Reaktionen der Fachpresse lesen sich irritiert.

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Die National Crime Agency (NCA) der U.K. veröffentlichte einen Bericht über mögliche Gründe für Cyberkriminalität. Darin beschrieben ist, wie junge Leute durch Cheats und Mods für Games einen ersten Zugang zur Cyberkriminalität erhalten und diesen weiter ausbauen. Die englischsprachige Website PC Gamer berichtet darüber und zeigt sich verwundert.

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So haben die Wissenschaftler sich mit jungen Straftätern unterhalten und dabei festgestellt, dass diese eine Herausforderung gesucht haben. Durch einfache Tutorials aus dem Internet eigneten sich die Jugendlichen die Fähigkeit an, einen DDoS-Angriff zu starten oder Trojaner im Netz zu platzieren.

Die Untersuchung kam zu dem Schluss, dass diese durch Mods und Cheats inspirierten Hacker früh gefördert werden müssen. Am besten durch die Cyber- und Spieleindustrie.

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Sind nun alle Cheater und Modder kurz davor, ihren diabolischen Durchbruch in der Welt der Cyberkriminalität zu schaffen? Vermutlich nicht. Sollte einer Deiner Freunde aber gerade an einer Mod für Minecraft arbeiten, dann pass lieber genau auf, wenn er Dir das nächste mal eine E-Mail mit Anhang sendet.

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