We Happy Few: Einsteiger-Guide mit Tipps und Tricks

Victoria Scholz 1

In der Drogen-Apokalypse We Happy Few geht es um das nackte Überleben. Zwar ist in der Early-Access-Version noch keine Story dabei, jedoch habt ihr schon Quests, die euch einiges abverlangen. Damit ihr in Wellington Wells überlebt, haben wir euch nachfolgend einige Survival-Tipps für We Happy Few zusammengetragen.

We Happy Few kommt unverhofft fröhlich daher, wenn ihr auf Joy seid. Blöderweise habt ihr zu Beginn des Spiels der muntermachenden Droge abgeschworen und beschreitet fortan den Weg ohne chemische Substanzen. Dabei müsst ihr aber auch auf eure Gesundheit und euren Hunger achten. Wir geben euch in diesem Guide zu We Happy Few praktische Einsteiger-Tipps für das Survival-Abenteuer.

Unser erster Eindruck zu We Happy Few:

We Happy Few - Erster Eindruck.

We Happy Few - Einsteiger-Guide: Durst, Hunger, Erschöpfung und Gesundheit

Das erste, was ihr lernen solltet, sind die Statusinformationen zu eurem Charakter. Da gibt Durst und Hunger sowie Gesundheit und Erschöpfung. Letzteres kann auch als eure Ausdauer betrachtet werden. Leidet ihr an einer Infektion, Schwindel, Pest oder habt euch ein bisschen Joy eingeschmissen, können die 4 Werte beeinflusst werden. Behaltet die Werte immer im Auge, da sie euch einschränken können, wenn sie sich dem Ende neigen. So sterbt ihr an Nahrungsmangel oder Dehydrierung. Ist eure Ausdauer fast erschöpft, sterbt ihr zwar nicht, könnt dafür aber nur schwächere Angriffe austeilen. Außerdem werden euch Gegner schneller Schaden zufügen.

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In der prozedural erstellten Welt von Wellington Wells könnt ihr in 2 Modi spielen. „Second Wind„, also zweiter Atem, lässt euch bei einem Tod nicht noch einmal ganz von vorn beginnen. Die „Permadeath„-Option ist das genaue Gegenteil. So fangt ihr komplett neu an und habt auch keinerlei Gegenstände mehr im Inventar. Beim zweiten Atem werden euch lediglich vereinzelt Items aus dem Inventar genommen, sobald ihr neustartet. Probiert zuerst Second Wind aus, bevor ihr euch an den Permadeath-Modus macht. So verzweifelt ihr zu Beginn nicht so sehr, wenn ihr sterbt und ihr könnt euch die Gameplay-Mechanik in Ruhe anschauen.
  • Durst: Nach einiger Zeit werdet ihr Durst verspüren. Überall in der Stadt findet ihr Wasserpumpen, an denen ihr trinken könnt. Holt euch im Distrikt Wellington Wells Feldflaschen, die ihr mit Wasser befüllen könnt. Jede 12 Stunden braucht ihr etwa eine Flasche, um das Bedürfnis zu stillen.
  • Hunger: Zu Beginn ist es sehr schwer, Essen zu finden. Sucht nach blauen Johannisbeeren, die ihr ohne große Probleme essen könnt. Findet ihr vergammeltes Essen, solltet ihr euch nur davon ernähren, wenn ihr kurz vorm Verhungern seid. Ihr erhaltet eine Lebensmittelvergiftung oder euch wird übel. Schlaft euch danach richtig aus, damit es geheilt werden kann. Neximide-Tabletten, die ihr im Garden District findet, heilen euch sofort davon. Später im Spiel kommt ihr an Fleischern vorbei, die euch V-Fleisch verkaufen. Es stillt zwar euer Bedürfnis nach Hunger, jedoch erhaltet ihr auch etwas Joy mit jedem Bissen. Habt ihr Hunger, regeneriert sich eure Ausdauer nicht so schnell.

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  • Ausdauer/Erschöpfung: Schlaft ihr nicht genug und seid müde, sinkt eure Ausdauer. Schlaft euch richtig aus, damit die Leiste wieder aufgefüllt wird. Ist sie niedrig, könnt ihr nicht in vollem Maße vor Gefahren flüchten.
  • Gesundheit: Legt ihr euch mit Gegnern an, werdet ihr zu Beginn viel Gesundheit verlieren. Schlaft oder nehmt Medizin zu euch, die den Balken wieder auffüllt. Besonders Heilungssalbe (Healing Balm) hilft euch am meisten. Dieses Item kann gecraftet werden. Dafür müsst ihr jedoch in den Garden District und hier nach Gilead Petals, also roten Blumenblättern, suchen. Sammelt davon so viel ihr tragen könnt.

Die Droge Joy spielt natürlich eine große Rolle in We Happy Few. Nehmt ihr sie ein, müsst ihr weniger Essen und Trinken. Lässt die Wirkung nach und der Entzug setzt ein, wird sich euer Hunger und Durst verstärken. Außerdem seid ihr auffällig für die Bewohner der Insel - auch für die, die ebenfalls Joy-abhängig sind. Steckt ihr euch mit der Pest an, kann das Spiel für euch schnell enden. Die Ausdauer sinkt enorm und steigt auch nicht mehr. Weder Schlaf noch normale Medizin werden euch heilen. Nur die Phenocycline-Spritze wird euch helfen - ihr findet sie aber erst später im Spiel. Bis dahin solltet ihr euch also von toxischem Schleim fernhalten und auch einen großen Bogen um Wastrels machen. Diese „Nichtsnutze“ nehmen auch kein Joy, können euch aber anstecken.

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13 Spiele der E3 2018, die schon in diesem Jahr erscheinen.

Orte auf der Karte und euer Inventar

Euer Inventar in We Happy Few besitzt Grids. Sie bestimmen die Größe und Anordnung eurer Items im Inventar. Seht ihr einen grünen Hintergrund hinter euren Items, könnt ihr den Gegenstand nutzen und verbrauchen. Ein weißer Hintergrund zeigt euch, dass ihr mit ihm andere Materialien craften könnt. Quick-Slots könnt ihr mit wichtigen Items belegen, die ihr schnell benutzen wollt. Das solltet ihr auch nutzen - ruft euer Inventar auf, wird das Spiel nämlich nicht pausiert. Habt ihr Quests bzw. Encounters abgeschlossen, erhaltet ihr als Belohnung eine Erweiterung für euer Inventar.

  • Safe House: Derzeit gibt es 3 Stück davon - sie sind in jedem Distrikt zu finden. Sucht einfach nach U-Bahn-Symbolen, die euch den Eingang zum Wellington Underground anzeigen. In jedem Bunker ist ein Safe versteckt, in dem ihr nicht genutzte Items ablegen könnt. Auf diese Gegenstände könnt ihr von jedem Safe aus zugreifen. Im Safe-Inventar könnt ihr ebenfalls Materialien craften.

Ihr erhaltet bei jedem Spieldurchlauf eine neue Map. Sie wird prozedural generiert. Sie ist nicht von Anfang an aufgedeckt. Vielmehr müsst ihr eure Welt erkunden, um Orte auf der Karte freizuschalten. Schaut euch zuerst eure Umgebung an, bevor ihr Quests löst. So wisst ihr immer, wo ihr euch ausruhen oder etwas trinken könnt. Findet ihr Power Cells, könnt ihr sie für Encounters nutzen. Außerdem braucht ihr sie, um den Joy Detecter oder einen Fernseher mit Strom zu versorgen.

  • Ihr startet im Garden District. Hier lernt ihr die Wastrels kennen. Tragt einen zerrissenen Anzug (Torn Suit) und nehmt kein Joy.
  • In Hamlyn Village leben die Wellies. Tragt hier einen Proper Suit (Guter Anzug) und nehmt Joy, falls ihr nicht auffallen wollt.
  • Lud’s Holm ist ein Teil von Garden District, der Lud’s Bridge und Honey Toll verbindet.
  • George’s Holm ist die Verbindung zwischen dem Garden District und Hamlyn Village. Nach der St. George Holm Bridge landet ihr hier.
  • Apple Holm ist euer Ziel. Hierhin müsst ihr flüchten.

So spielt ihr We Happy Few

Ihr wollt wissen, was euer Ziel ist für die ersten Tage in Wellington Wells? Hier haben wir es euch kurz und knapp aufgelistet:

  • Deckt die Karte auf und schaut euch eure Umgebung an.
  • Sammelt viel Nahrung und andere wichtige Ressourcen.
  • Durchsucht auch Häuser und lootet Kisten.
  • Wendet Takedowns an Wastrels an. Sie haben meist vergammeltes Essen und Neximide-Pillen dabei, die ihr ihnen klauen könnt. Achtet aber darauf, dass euch keiner dabei sieht.
  • Zwischen den Straßen findet ihr viereckige Blöcke. Hier befinden sich Encounters für euch.

Warum We Happy Few euch (noch) nicht glücklich machen wird

  • In We Happy Few gibt es einen Tag- und Nacht-Wechsel. Auch ein paar der Quests sind davon abhängig.
  • In eurem Spawn-Gebiet, also im Garden District, ist es bei Nacht relativ ungefährlich.
  • Seid jedoch vorsichtig in Hamlyn Village. Hier patrouillieren Polizisten, die gewalttätig werden können.
  • Wollt ihr die Nacht überspringen, dann schlaft einfach. Das lässt euch die Zeit schneller vergehen.

Lest bei uns auch, welche Systemanforderungen We Happy Few an euren PC stellt.

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