Free2Play-MMO Wildstar wird endgültig abgeschaltet

Marvin Fuhrmann

2014 erschien mit Wildstar ein neues MMO, das das Genre aufräumen und sich über Jahre festsetzen sollte. Jedoch ist der Plan spätestens heute gescheitert. Die Entwickler geben nun bekannt, dass Wildstar endgültig eingestellt wird und die Spieler sogar Rückerstattungen für Ingame-Käufe beantragen können.

Das MMO Wildstar wird vermutlich nur wenigen Spielern etwas sagen. 2014 kam es auf den Markt und wollte sich ambitioniert mit World of Warcraft messen. Der Plan samt Abomodell und vielen regelmäßigen Updates wurde aber von dem kleinen Team hinter Wildstar schnell über den Haufen geworfen. Nun schließt das Studio und Wildstar wird abgeschaltet, wie die Entwickler gegenüber Kotaku verrieten.

WildStar Free2Play.

Wir schließen die Carbine Studios heute und werden damit anfangen, Wildstar nach und nach abzubauen, um es schließlich einzustellen. Wildstar-Spieler, die Ingame Geld ausgeben haben, können dieses zurückverlangen, sollten sie Käufe nach dem 1. Juli 2018 getätigt haben. Wir befinden uns zudem gerade dabei, die Teams auszusuchen, die Wildstar bis zum Ende begleiten werden. Diese Entscheidungen sind sehr schwierig für uns und wir versuchen so viele Mitglieder wie nur möglich anderen Rollen innerhalb unseres Unternehmens zuzuweisen.“

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Etwa 50 Mitarbeiter verlieren durch die Einstellung von Wildstar und die Schließung der Carbine Studios ihren Job. Schon 2015 wurde das MMO auf ein Free2Play-Modell umgestellt, nachdem das Abomodell zu viele Spieler abgeschreckt hatte. Jedoch sorgte auch die Umstellung nicht für den erhofften Andrang und die finanzielle Rettung.

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