World of Warcraft: Blizzard zieht Quest-Mod aus dem Verkehr

Luis Kümmeler 1

Der Entwickler Blizzard hat eine Fan-Modifikation für World of Warcraft verboten, weil diese das Spiel nach Meinung des Studios inhaltlich zu sehr verändert hätte. Der Ersteller wollte nämlich die oftmals eher monotonen Questziele des beliebten MMORPGs durch neue Geschichten und sogar eingesprochene Elemente aufpeppen.

World of Warcraft: Legion Cinematic Trailer.

Wer mit dem MMORPG World of Warcraft vertraut ist, der weiß auch, dass nicht jede Quest im Spiel voller epischer Abenteuer steckt. Oft genug geht es eben auch um das monotone Sammeln von X Gegenständen – insbesondere in den früheren Abschnitten des Spiels. Die wollte der Modder, der auf Youtube unter dem Namen BellularGaming bekannt ist, durch die Modifikation „WarcraftTales“ aufpeppen. Statt der bekannten Questtexte sollte es etwa aufwendig vertonte Intros geben, und auch im Laufe der Aufgaben selbst sollte es immer wieder spannende neue Elemente geben, welche die Quests mit tieferen Geschichten unterfüttern sollten.

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Doch der Entwickler Blizzard war damit offenbar weniger zufrieden. Zwar erlaubt dieser grundsätzlich das Erstellen und Nutzen von Fanmodifikationen, doch die Änderungen, die Bellular hier an World of Warcraft vornehmen wollte, gingen offenbar zu weit. Gegenüber der englischsprachigen Seite PCGamer ließ das Studio verlauten, es wisse die Leidenschaft des Mod-Entwicklers zu schätzen, könne diese Modifikation allerdings nicht zulassen, da sie einen zu signifikanten Einfluss auf die allgemeine Spielerfahrung gehabt hätte.

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Damit findet das Projekt jetzt ein frühzeitiges Ende. Eigentlich sollte am 6. April 2017 bereits das komplett überarbeitete Quest-Gebiet Elwynn veröffentlicht werden, dessen Überarbeitung der Modder sogar aus eigener Tasche bezahlt hat. Folgende Gebiete sollten schließlich über den Crowdfunding-Dienst Patreon finanziert werden – doch das ist jetzt nicht mehr nötig.

 

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