World of Warcraft: Das Spiel „hat mein Leben gerettet“, erzählt ein schwerkranker Spieler

Michael Sonntag

World of Warcraft wurde seit seinem Release schon dutzende Male von der Presse und bestimmten Institutionen als Zeitfresser, Suchterzeuger und Realitätskiller verteufelt. Dass das MMORPG aber auch gute und aufbauende Seiten besitzt, zeigt eine Geschichte, die ein Spieler kürzlich auf Reddit (via Buffed) teilte.

World of Warcraft Classic - Trailer.

Dawn212402 berichtet in seinem Post, dass bei ihm ASS in der frühen Jugend diagnostiziert wurde, eine Autismus Spektrum-Störung. Der Auslöser der psychischen Krankheit sei ein Brand gewesen, bei dem er sein Zuhause verloren hat. „Ich musste viele Beratungen und Therapien machen„, schreibt er. „Fast jeder Tag war ein Alptraum für meinen Kopf.

Nachdem seine Mutter ihm etwas Geld gegeben hatte und er in einem Gespräch in der Schule zum ersten Mal von WoW gehört hatte, kaufte er sich das Spiel sofort. „Mich in diese Welt zu versenken, ließ mich all das schreckliche Zeug vergessen, das auf mich einstürzte.“ Mit seinem Menschen-Charakter namens Golg der Große streifte er durch die Welten von WoW Vanilla.

Bis heute denke ich noch darüber nach, was hätte passieren können, wenn ich WoW nicht gehabt hätte. Ich geriet in eine tiefe und verwirrende Depression, von der ich nicht wusste, dass sie da war, und WoW half mir wirklich dabei, mich aus dieser Krise herauszuziehen“, berichtet der Spieler in seinem Post.

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Heute ist er verheiratet und hat einen kleinen Sohn, der ebenfalls WoW spielt. Er könne Blizzard nicht genug danken und bedankt sich auch bei der großartigen Community. Das alles habe ihn damals davon abgehalten, Selbstmord zu begehen. Mit den Worten „Frieden, Freude und Liebe“ schließt er seinen Post.

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