World of Warcraft: Studie zeigt, dass Spieler besser auf der Arbeit sind

Marvin Fuhrmann 2

Eine Studie aus den USA hat einen Zusammenhang zwischen World-of-Warcraft-Spielern und dem Büroarbeitern hergestellt. Demnach sind alle MMO-Spieler aufgrund ihrer Erfahrungen im Spiel die besseren Team-Player und können sich in neue, technische Arbeitsumgebungen besser einfügen.

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In den USA haben Forscher MMO-Spieler genauer unter die Lupe genommen. Dabei ging es vor allem um World of Warcraft. „Wir wollten uns anschauen, wie das virtuelle Teamwork abläuft und welche Charakteristika eine Person zeigt, die sich dann auch auf den beruflichen Arbeitsplatz auswirken“, verriet Elizabeth Short, eine Studentin an der University of Science and Technology in Missouri. Und diese Zusammenhänge sind deutlich zu erkennen.

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So wurden 288 Spieler von World of Warcraft mit 140 Fragen gelöchert. Die Spieler gaben allesamt an, mindestens acht Stunden in der Woche das MMO zu zocken. Zudem hatten sie alle im Durchschnitt eine 38-Stunden-Woche auf ihrer Arbeit. Dabei legten die Forscher ihren Fokus vor allem auf die „Big Five“ der wünschenswerten Charakteristika von Arbeitnehmern, auf die vor allem Bosse sehr viel Wert legen: Extraversion, Liebenswürdigkeit, Offenheit, Pflichtbewusstsein und Neurotizismus.

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Das Ergebnis ist statistisch relevant und zeigt, dass die Probanden, die Zeit mit World of Warcraft verbringen und darin erfolgreich sind, auch im Büroalltag besser werden. Dabei geht es vor allem um Kommunikation, Problemlösung und die Eingliederung von Technik in den Arbeitsablauf. Aktuell wollen die Forscher ihre Ergebnisse auf einer Konferenz in Orlando Ende April vorstellen.

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