World of Warcraft: Blizzard schickt Hacker ins Gefängnis

Alexander Gehlsdorf

Zahlreiche Spieler wünschen sich das gute, alte World of Warcraft zurück, bevor Cataclysm die Spielwelt auf den Kopf gestellt hat. Vergessen wird dabei allerdings, dass das Spiel in der Vergangenheit vor Hackern und DDos-Angriffen nicht immer ausreichend geschützt war. Einer der Übeltäter muss jetzt eine einjährige Haftstrafe antreten.

World of Warcraft Classic - Trailer.
Die DDos-Angriffe fanden von Februar bis September 2010 statt und führten vereinzelt sogar dazu, dass es Spielern unmöglich war, sich auf ihre Account einzuloggen. Besonders ärgerlich ist das angesichts der monatlichen Abo-Gebühr, die für das Spiele von World of Warcraft notwendig ist.

Der Grund, warum erst jetzt, acht Jahre später, eine Haftstrafe ausgestellt wurde, ist dass der verantwortliche Spieler Calin Mateias aus Rumänien stammt. Erst im November 2017 konnte er in die USA überführt werden, wo ihm der Prozess gemacht wurde. Ihm steht jetzt eine einjährige Haftstrafe in einem amerikanischen Bundesgefängnis bevor, sowie eine Geldstrafe von 29,987 Dollar, das bestätigte das US Department of Justice.

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World of Warcraft: Früher war auch nicht alles besser.

Im vergangenen Jahr bestätigte Blizzard, dass eine Rückkehr der klassischen World of Warcraft Server, ohne die gravierenden Änderungen der Cataclysm-Erweiterung in Arbeit sei. Hoffentlich gelingt es den Entwicklern also, das gute, alte World of Warcraft Gefühl wirklich zurückzubringen — diesmal jedoch ohne Hacker.

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