Für alle, die keine Panzer mögen: World of Warplanes entführt uns in die bleigefüllten Lüfte über den wildesten Schlachtfeldern des Krieges. Die Open Beta von WoWP ist im Juli gestartet. Damit ihr keine Bruchlandung hinlegt, haben wir hier einige nützliche Tipps und Tricks zusammengefasst, die euch das Leben erleichtern werden.

 

World of Warplanes

Facts 
World of Warplanes

Tipps zu World of Warplanes

Erste Anleitung: Die Flugzeuge

Ihr startet mit vier leichten Flugzeugen in eurem Hangar, die sich alle recht ähnlich verhalten und fliegen. Ein paar Kleinigkeiten gilt es aber zu beachten. So hat zum Beispiel die amerikanische Boeing P-12 eine merklich höhere Feuerkraft als die anderen Maschinen, die deutsche Arado Ar 65 hingegen ist etwas stabiler als ihre Kollegen.

Einen weiteren Unterschied seht ihr, wenn ihr in das Forschungsfenster der einzelnen Flugzeuge geht. Die unterschiedlichen angebotenen Upgrades verändern die Spielweise der Flugzeuge stark, denn das Gefühl zwischen z.B. einem starken MG bei der Arado und dem Vierlingsgeschütz der I-5 ist doch recht verschieden.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, herumzuprobieren, welche Spielweisen einem liegen, denn schon bald hat man genug Erfahrung und Kreditpunkte für neue Flugzeuge und will sich wahrscheinlich spezialisieren. Jede der aktuell im Spiel befindlichen vier Nationen hat eine Art Flugzeug, auf die sie spezialisiert ist: Deutschland hat schwere Jäger, die Sowjetunion Schlachtflugzeuge, die USA und Japan haben trägergestützte Jäger. Abgesehen von Japan hat auch jede Nation normale Jäger.

Jede Art Flugzeug hat ihre Vorteile und ihre zugewiesene Rolle. Schwere Jäger bieten hohe Geschwindigkeit und sind oftmals auch Jagdbomber gegen Bodenziele Schlachtflugzeuge sind sehr stark gepanzert und gut bewaffnet, aber nicht sehr manövrierfähig. Trägergestützte Jäger sind gute Allround-Flugzeuge mit leichten Abstrichen in der Manövrierbarkeit.

Es gibt noch einen Grund, nicht zu lange herumzuprobieren und sich bald festzulegen, denn mit jeder Schlacht sammelt der Pilot (bzw. bei größeren Flugzeugen auch der Rest der Crew) Erfahrung und wird besser. Wie schon bei World of Tanks macht eine erfahrene Crew einen gewaltigen Unterschied bei der Effizienz des Flugzeugs aus.

Erfahrungspunkte und Credits

Ihr selbst sammelt zwei Arten von Erfahrung mit jedem Match: Erfahrung, die für jedes Flugzeug einzeln gilt und „freie Erfahrung“. Mit ersterer könnt ihr Upgrades für das Flugzeug erforschen, mit dem ihr sie erhalten habt. Zweitere kann ausgegeben werden, wo ihr wollt. Es lohnt sich, freie Erfahrung zu sammeln und aufzubewahren – für den Fall nämlich, dass ihr im Techtree mal zu einem Flugzeug kommt, das euch nicht gefällt, so dass ihr es einfach „überspringen“ könnt.

Momentan können Kreditpunkte nur für Flugzeuge ausgegeben werden. Zu einem späteren Zeitpuunkt wird man auch neue Ausrüstung für die Flugzeuge kaufen können.

Wenn ihr in einem Kampf abgeschossen worden seid, müsst ihr nicht warten, bis das Match zuende ist. Ihr könnt einfach per ESC-Taste zum Hangar zurückkehren und dort mit einem eurer anderen Flugzeuge erneut aufsteigen. Wenn das Match mit eurem „kaputten“ Flugzeug beendet ist, landet es wieder in Eurem Hangar und wird repariert.

Die Frage, wieviele Kreditpunkte ihr am Ende einer Runde erhaltet, hängt davon ab, wie erfolgreich ihr wart. Es sind aber nie so wenige, dass ihr nochmal draufzahlen müsst. Dennoch: Je mehr Übung ihr habt, desto mehr Geld werdet ihr machen und desto mehr neue Maschinen könnt ihr erwerben.

Start mit Sturzflug

In den Feuergefechten geht es ziemlich schnell zur Sache und es kann wortwörtlich drunter- und drübergehen. Eine gute Methode, von Anfang an etwas mehr Kontrolle zu haben, ist es, den Kampf deutlich höher als der Feind zu beginnen und das Gefecht im Sturzflug zu eröffnen. So behält man die Übersicht und hat mehr Raum zum manövrieren. Bevor man also zum Feind kommt, sollte man mit leichtem Boost in den Steilflug gehen, um etwas an Höhe zu gewinnen.

Findet ein Kampf knapp über dem Boden statt, ist das an sich noch nicht so schlimm – die Physik von World of Warplanes ist sehr gnädig und man muss schon sehr langsam oder sehr verrückt fliegen, um einen Strömungsabriss zu provozieren, zu trudeln oder abzustürzen. Wovor man sich allerdings in acht nehmen muss, sind Flak-Geschütze, im Eifer des Gefechts übersieht man nämlich ganz gerne mal, wo die sind.

Werdet nicht gierig! Einer der schönsten und häufigsten Anfängerfehler in World of Warplanes ist es, so konzentriert auf den Gegner zuzufliegen und ihn im Visier zu behalten, dass man ihn glatt rammt und somit beide Flugzeuge zum Absturz bringt. Das ist zwar immer noch besser, als abgeschossen zu werden, aber irgendwie nicht ganz Sinn der Sache.

Konzentriert euch auf eure Aufgabe! Auch, wenn es lustig sein kann, mit einem schweren Jagdflugzeug in den Dogfight mit einem taktischen Jäger zu gehen, ist es einfach nicht sinn der Sache. Bomber sollten die Bodenziele auf den Karten angreifen, Jäger sollten jagen usf.

Nutzt die Stärken eures Flugzeugs gut aus. Die beste Bewaffnung nutzt dem Gegner nichts, wenn ihr Kreise um ihn fliegen können, doch auf der anderen Seite kann ein Treffer von einer schwereren Kanone bereits das frühzeitige Aus bedeutet. Wenn ihr merkt, dass euch eine bestimmte Spielweise nicht liegt, dann zieht auch in Erwägung, doch nochmal in die Repertoires der anderen Nationen einen Blick zu werfen – schade um den Fortschritt, aber immer noch besser, als keinen Spaß zu haben.

Boost und Überhitzung

Eine der wichtigsten Funktionen im Kampf ist der Boost. Man kann, je nach eingebautem Motor, für kurze Zeit stark beschleunigen, indem man die W-Taste drückt. Auf dem Bildschirm wird ein Countdown angezeigt, der uns mitteilt, wie viele Sekunden wir noch boosten können. Wenn wir den Boost über die ganze Dauer hinweg einsetzen, überhitzt unser Motor und wir können für eine Weile keinen Boost einsetzen. Unten im HUD sehen wir auch eine Anzeige, die grafisch darstellt, wie sehr unser Motor überhitzt ist.

Boost ist sehr vielseitig. Nicht nur können wir damit vor dem Kampf den besagten Steilflug unternehmen und uns so einen kleinen Vorteil verschaffen, wir können ihn auch zum Beispiel einsetzen, um unser Ziel ins Visier zu bekommen. Kleine, kontrollierte Schübe geben uns das kleine zusätzliche bisschen Manövrierfähigkeit, das in vielen Dofights den entscheidenden Unterschied ausmacht. Auch deshalb ist es eine gute Idee, den Boost niemals ganz auszureizen, was im Eifer des Gefechts aber schonmal passieren kann. Besser ist es, kurz und pointiert zu boosten.

Ganz ähnliches gilt übrigens von den Waffen: Wenn das Maschinengewehr an Bord überhitzt, kann man eine Zeit lang nur noch sehr viel langsamer feuern. Es ist daher sinnvoller, kurze Feuerstöße abzugeben. Wenn man natürlich den Gegner voll im VIsier hat und sich sicher ist, ihn runterholen zu können, kann man auch mal Dauerfeuer geben, aber es sollte nicht zur Angewohnheit werden.

Weiter geht's auf der nächsten Seite mit WOWP-Tipps für erfolgreiche Gefechte.