World of Warships: Was bedeuten die technischen Daten?

Wenn ihr ein Schiff auswählt, werdet ihr erst mit einem ausführlichen Datenblatt konfrontiert, welches euch allerlei Zahlen um die Ohren haut. Doch keine Panik, die meisten Begriffe sind selbsterklärend. Wichtig ist erstmal, dass jedes Schiff über eine sogenannte Hauptbatterie verfügt. Das sind die Waffen, die ihr abfeuert, wenn ihr die linke Maustaste drückt. Es handelt sich hierbei immer um ballistisch feuernde Geschütze in drehbaren Geschütztürmen. Je mehr Geschütze ihr in der Hauptbatterie habt, desto öfter könnt ihr feuern. Daher sind Schiff mit vielen Kanonen für Anfänger optimal.

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World of Warships Anfänger-Guide: Macht euch vor jedem Gefecht mit den technischen Daten eures Kahns vertraut.

Manche Schiffe haben auch noch Sekundärbewaffnung. Das sind spezielle Geschütze mit kleinerem Kaliber, welche eine drastisch reduzierte Reichweite haben und automatisch auf alles feuern, was sich ihnen auf Gefechtsdistanz nähert. Gerade große Schiffe haben oft eine beeindruckende Sekundärbatterie, die im Nahkampf den entscheidenden Unterschied machen kann.

Tipp: Wenn ihr die Strg-Taste gedrückt haltet und dann ein Schiff in Reichweite mit der linken Maustaste anklickt, fokussiert sich das Sekundärfeuer auf dieses Schiff!

Turmdrehzeit und Ruderstellung

Ebenfalls interessant sind die Turmdrehzeit und die Ruderstellzeit. Erstere gibt an, wie lange ein Geschützturm für eine Halbkreisdrehung braucht. Alles über 45 Sekunden ist sehr lang und sorgt für großen Frust im Gefecht. Gleicht dies wenn möglich aus, indem ihr auch den Schiffsrumpf in die gewünschte Richtung dreht.

Die Ruderstellzeit wiederum gibt an, wie lange es dauert, bis das Steuerruder die Position hart Back- oder Steuerbord, also extremen Rechts- oder Linkskurs, eingenommen hat. Alles über zehn Sekunden bezeichnet eher träge Schiffe, und was zwischen drei und fünf Sekunden benötigt, rangiert im Bereich eines Schnellboots.

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World of Warships Anfänger-Guide: Da dicke Schlachtschiffe nur sehr langsam drehen, haben sie immer Vorfahrt!

Der letzte relevante Wert bezeichnet die Sichtbarkeit. Denn auch auf dem Ozean könnt ihr nicht jedes Schiff sofort erkennen und ausspähen. Vielmehr seht ihr ein betreffendes Schiff erst, wenn es die angegebene Distanz unterschreitet. Sollte euer Schiff also eine Oberflächensichtbarkeit von 11,4 Kilometern haben, so wird es ab genau dieser Distanz aufgedeckt und ist dann für ALLE Teamkollegen des Schiffes sichtbar, welches euch entdeckt hat. Was ihr bevorzugt, ist eine rein strategische Frage. Als Faustregel gilt, dass man nicht gesehen werden will - dafür eignen sich also kleine Schiffe mit einer geringeren Sichtbarkeit besser. Aber auch dicke Schiffe mit hoher Sichtbarkeit haben ihren Vorteil: Sie haben mehr Masse und damit Platz für Kanonen und Panzerung. Außerdem zieht ein dickes Schlachtschiff - ähnlich einem Tank in einem MMO - das Feuer auf sich und sorgt so für geeignete Ablenkung.

Vorsicht vor Spionen!

Die Lufterkennbarkeitsreichte gibt an, ab wann euch Flieger entdecken. Doch keine Sorge, sobald ihr euch weit genug von allen Feindschiffen und Flugzeugen weg bewegt habt, werdet ihr schnell wieder unsichtbar. Bedenkt aber, dass ihr möglicherweise von Schiffen aufgedeckt bleibt, die ihr selbst nicht sehen könnt, weil sie eine geringere Sichtbarkeit haben!

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World of Warships Anfänger-Guide: Unser kleiner Zerstörer wurde erkannt, jetzt heißt es Gas geben und aus der Sichtbarkeits-Reichweite entkommen!

Wenn ihr auf die nächste Seite blättert, erhaltet ihr Tipps und Tricks für eure ersten Gefechte!