World of Warships: World of Tanks zur See? Unser Beta-Eindruck!

Jürgen Stöffel

World of Warships bringt das World-of-Tanks-Spielprinzip zur See und macht bereits in der Open Beta eine Menge Spaß. Daher haben wir uns an Bord von mächtigen Kriegsschiffen aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg begeben und uns ein ausführliches Bild von der Beta gemacht. Lest hier unseren Beta-Eindruck!

World Of Warships.

Mit World of Warships ist Wargamings Kriegs-Universum endlich komplett, denn nachdem mit World of Tanks Panzertruppen und mit World of Warplanes Kampfflugzeuge ihren Auftritt hatten, könnt ihr nun in World of Warships endlich auch mächtige Kriegsschiffe ins Gefecht führen.

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World of Warships: Fühlt euch wie Zuhause!

Wargaming, die Entwickler von World of Warships, setzen auch bei ihrem neusten Spiel auf bekannte Strukturen. Daher fühlen wir uns im Hauptmenü von World of Warships auch gleich heimisch, denn wie gewohnt sind die Schiffe der derzeit zwei Nationen Japan und USA in zehn Stufen, so genannten Tiers, aufgeteilt.

Auf Tier I haben wir nur olle Schiffe aus dem Ersten Weltkrieg zur Verfügung, während wir auf Tier X den Stolz der jeweiligen Flotte befehligen können. Damit wir nicht ewig mit dem Kanonenboot auf Tier I herumtuckern, müssen wir Gefechte bestreiten und dadurch Punkte sammeln. Damit verbessern wir unsere Schiffe und spielen uns schließlich neue Fahrzeuge auf höheren Stufen frei.

Wie World of Tanks, aber anders!

World of Warships muss sich natürlich den Vergleich mit dem Klassenprimus World of Tanks stellen, dem immens erfolgreichen Panzer-MMO. Und während der Flugzeug-Ableger World of Warplanes den meisten Panzer-Veteranen zu hektisch war, trifft die virtuelle Seeschlacht mehr den Nerv der Wargaming-Veteranen.

Denn im Vergleich zur Panzerschlacht, die oft zu einer Art Rasenschach ausartet, in der sich beide Seiten gefühlte Ewigkeiten belauern und versteckt halten, sind die dicken Schiffe in World of Warships immer in Bewegung und verhindern so erstarrte Fronten. Logisch, denn ein Schiff muss erst mühsam beschleunigt werden und braucht auch ewig zum Bremsen. Daher ist Stillstand schnell der Tod, wenn ihr von einem Feind überrascht werdet.

Stein, Schere, Papier! Und Echse und Spock!

Wie im Trailer zur Open Beta von World of Warships zu sehen, baut das Spiel sehr stark auf einem Stein-Schere-Papier-Prinzip auf. Also ein bestimmter Schiffstyp – es gibt vier davon – kann besonders gut eine andere Schiffsklasse bekämpfen, tut sich aber wiederum schwer gegen eine andere Sorte von Kriegsschiff. So zerlegen Schlachtschiffe optimal Kreuzer, Kreuzer fressen Zerstörer und Zerstörer torpedieren wiederum Schlachtschiffe.

Doch so einfach ist es dann doch wieder nicht, denn Wargaming hat den Schiffen innerhalb der vier Klassen oft ordentliche Unterschiede spendiert und mit den Flugzeugträgern eine besonders vielseitige Klasse geschaffen, die es mit fast allen andere Schiffen aufnehmen kann, aber immer der Arsch ist, wenn sie entdeckt wird. Und wer beispielsweise die torpedowerfenden japanischen Kreuzer oder die schwer bewaffneten US-Zerstörer gesehen hat, lernt schnell auf die harte Tour, dass es mehr als nur Stein, Schere und Papier gibt!

World of Warships: Ballerspaß pur!

Weiterhin ist uns während der Beta aufgefallen, wie einsteigerfreundlich World of Warships ausfällt. Ihr fahrt mit eurem Schiff auf der Karte herum und trefft bald auf den Feind. Da die meisten Schiffe viel aushalten, sind erste Treffer bei eurem Kahn noch kein Grund zur Sorge und sobald ihr den Feind im Visier habt, könnt ihr die Kanonen sprechen lassen und habt sofort ein Erfolgserlebnis, wenn ihr erste Treffer landet.

Und da die frühen Gefechte alle noch auf sehr überschaubare Distanzen ablaufen, werdet ihr so optimal in die Grundlagen eingeführt. Erst nachdem ihr die beiden Kreuzer auf Tier I und Tier II gemeistert habt, bekommt ihr einen Zerstörer und erst ab Tier III das erste Schlachtschiff. Letzteres ist leider ein ziemlich lahmer Pott, der den meisten Spielern einen Dämpfer verpasst. Doch bleibt dran, es wird besser! Flugzeugträger gibt’s hingegen erst ab Stufe IV.

Pay2Win go home!

Wie seine Brüder World of Tanks und World of Warplanes ist World of Warships ein Free2Play-Spiel, bei dem ihr gegen Echtgeld-Kosten Premium-Spielzeit und spezielle Schiffe kaufen könnt. Doch von Pay2Win, also dem Kaufen von unfairen Spielvorteilen gegen Echtgeld, ist dieses System weit entfernt.

Denn ein Premium-Konto gibt euch lediglich 50 Prozent mehr Spielgeld und Erfahrung und die Premium-Schiffe sind eher interessante Sammlerobjekte als überlegene Schlachtschiffe, die jedem anderen Schiff haushoch überlegen sind. Spezielle Premium-Munition wie in World of Tanks (die es da auch gegen Spielgeld gibt), ist in World of Warships derzeit noch nicht vorhanden. Daher haben zahlende Spieler keine spielrelevanten Vorteile gegenüber Gratis-Zockern!

World of Warships: Optimale Voraussetzungen zum Top-Spiel!

Die Open Beta von World of Warships macht bereits jetzt schon eine sehr gute Figur und im Vergleich zu World of Warplanes, welches sich erst lange nach dem Release langsam zu dem Spiel entwickelt, das es werden soll, trifft World of Warships auf Anhieb den Nerv der Zielgruppe.

Diese will nämlich dynamische Action-Kämpfe, die aber weder in langweilige Schach-Partien noch in hektisches Kuddelmuddel ausarten. Und genau diesen goldenen Mittelweg geht World of Warships. Wargaming muss nur mit der gewohnten Sorgfalt weiter am Balancing arbeiten und schnell neue Schiffe und Nationen ins Spiel bringen, dann hat World of Warships locker das Potential, einmal ähnlich erfolgreich wie World of Tanks zu werden.

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