Vater finanziert Schulbildung seiner Tochter mit Yu-Gi-Oh!-Karten

Lisa Fleischer

Schulbildung ist nicht günstig. Willst du deine Kinder auf eine bessere Schule schicken, musst du dafür tief in die Tasche greifen. Das wurde auch einem japanischen Nerd bewusst, der kurzerhand seine seltensten Yu-Gi-Oh!-Sammelkarten verkaufte.

Du vermisst die alte Zeit, in denen sich Yu-Gi-Oh! noch um Yugi Muto und seine Freunde drehte? Der neuste Film Yu-Gi-Oh! The Dark Side of Dimensions bringt den Protagonist endlich zurück und erzählt von den Ereignissen, die nach Ende des originalen Mangas eintreten:

Yu Gi Oh: The Dark Side of Dimensions - Offizieller Trailer.

Auf die Idee kam der Vater, der auf Twitter unter dem Namen KnightMiyabi unterwegs ist, als er seine Tochter mit weniger wertvollen Yu-Gi-Oh!-Karten spielen ließ, berichtet die Seite Kotaku. Schließlich besaß er gleich mehrere von den blauäugigen weißen Drachen, die schon in der eigentlichen ersten Auflage extrem selten und deshalb so begehrt sind. Seine Karten sind allerdings noch rarer, handelt es sich dabei doch um streng limitierte Promo-Karten, die im Jahr 2000 nur auf dem Jump Festa in Japan erhältlich waren.

Nicht nur Yu-Gi-Oh! hat sich verändert, auch die Charaktere des Pokémon-Animes sehen heute erschreckend anders aus:

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So sehr haben sich die Charaktere im Pokémon-Anime geändert

Dass er damit richtig viel Geld machen konnte, versteht sich von selbst. Wie Hachima schreibt, kann eine dieser Karten mehrere Tausend Dollar wert sein. Auf einem der von KnightMiyabi geposteten Bilder ist ein ganzer Batzen Geldscheine zu sehen, bei denen es sich wohl um 10,000 Yen-Scheine – umgerechnet knapp 76 Euro. Geld, dass er nur für Dinge ausgeben möchte, die seiner Tochter zu Gute kommen. Darunter die Kosten der Vorschule und weitere Ausgaben, die ihrer Erziehung zu Gute kommen sollen. Kinder sind eben nicht günstig.

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