iPad Pro 2018: Mit acht Kernen zum Leistungsmonster

Holger Eilhard

Die fürs nächste Jahr erwarteten iPad-Modelle sollen nicht nur vom iPhone X lernen, sondern auch das Smartphone in Sachen Performance erneut hinter sich lassen.

iPad Pro 2018: Mit acht Kernen zum Leistungsmonster
Bildquelle: Martin Hajek.

iPad Pro: Zukünftig mit 8 Kernen im A11X

Es hat bereits seit vielen Jahren Tradition: Das iPad-Update nach der Vorstellung des jüngsten iPhones erhält eine aufgebohrte Version des jeweiligen Prozessors. Dies soll auch im Fall des A11 Bionic, wie er im iPhone X und iPhone 8 zu finden ist, nicht anders sein.

Wie MyDrivers nun berichtet, soll das iPad des kommenden Jahres einen A11X erhalten, welcher mit insgesamt 8 Kernen ausgestattet ist. Davon entfallen drei Kerne auf die High-Performance-Variante „Monsoon“, während die restlichen fünf „Mistral“-Kerne für Hintergrundaufträge zur Verfügung stehen sollen. Im iPhone sind es insgesamt sechs Kerne: zwei Monsoon und vier Mistral.

Der A11X soll im Gegensatz zum Chip im iPhone im optimierten 7-nm-Prozess von TSMC gefertigt werden; im herkömmliche A11 kommt das 10-nm-Verfahren zum Einsatz.

Dem A11X sollen des Weiteren ein M11 Motion-Koprozessor und eine Neural Engine zur Seite stehen, welcher für die Künstliche Intelligenz eingesetzt wird und etwa bei der auch fürs iPad erwarteten Gesichtserkennung Face ID helfen soll.

Das iPhone X ist Apples erstes Gerät mit Face ID:

iPhone X im Hands-On.

iPad X: Face ID und dünnere Rahmen

Neben dem beschleunigten Prozessor soll das iPad im kommenden Jahr auch das mittlerweile vom iPhone X bekannte Face ID erhalten. Der Home-Button kann damit wie bei Apples Smartphone entfallen, was unter anderem dünnere Rahmen erlaubt.

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Aus iPad Pro wird iPad X – die Zukunft des Apple Tablets!

Im Gegensatz zum iPhone X soll jedoch laut den jüngsten Gerüchten vorerst kein OLED-Display im kommenden Tablet zu finden sein. Grund dafür sind die damit verbundenen Kosten und Produktionskapazitäten der organischen Panels. Lediglich Samsung Display ist derzeit in der Lage dazu, die Anforderungen von Apple an die OLEDs im iPhone X zu erfüllen.

Die Vorstellung der überarbeiteten iPads wird derzeit für die zweite Hälfte des kommenden Jahres erwartet.

Quelle: MyDrivers via MacRumors

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