iPad Pro: So will Apple das Tablet endgültig zum PC machen

Holger Eilhard 4

Mit der Vorstellung der ersten Beta-Versionen von iOS 12.1 und dem Entwicklungstool Xcode haben sich die Entwickler wieder einmal auf die Suche nach Hinweisen auf neue Hardware gemacht. Diese ergab nun weitere Details zu den erwarteten iPads.

iPad Pro: So will Apple das Tablet endgültig zum PC machen
Bildquelle: GIGA.

iPad Pro 2018: Neue Hinweise auf USB-C statt Lightning

Apples Entwicklungstool Xcode ermöglicht nicht nur eigene Apps zu entwickeln, sondern diese auch in einem virtuellen Gerät zu testen. In diesem Simulator hat Entwickler Steve Troughton-Smith nun die Möglichkeit entdeckt, ein externes Display mit einer 4K-Auflösung zu nutzen. Zuvor endete diese Liste bei 1080p (1.920×1.080 Pixel). Entsprechend unterstützt der aktuelle , etwa zum direkten Anschluss des Tablets an einen Fernseher oder Beamer, ebenfalls derzeit nur 1080p.

Die Entdeckung macht nun erneut Hoffnung, dass Apple dem iPad Pro anstelle des Lightning-Ports einen USB-C-Anschluss verpasst, wie er seit mittlerweile einigen Jahren beim MacBook und MacBook Pro zu finden ist. Derart ausgestattet würde Apple das Tablet wohl endgültig als PC-Ersatz positionieren. Es ist aber auch gut möglich, dass der Hersteller lediglich ein überarbeitetes Dongle für den Lightning-Port vorstellen wird, welches die gesteigerte Auflösung unterstützt.

So könnte das neue iPad Pro mit USB-C aussehen:

Bilderstrecke starten
5 Bilder
iPad Pro 2018: 3D-Modell verrät Geheimnisse des Apple-Tablets.

iPad Pro 2018: Gerüchte zu USB-C halten an

Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder neue Hinweise, dass Apple auch bei den mobilen iOS-Geräten auf USB-C setzen würde. Bislang haben sich diese Gerüchte aber nicht bewahrheitet. So ist selbst das versprochene USB-C-Ladegerät für ein schnelles Laden von iPhone XS und iPhone XS Max nicht Realität geworden.

Die Vorstellung der neuen iPads wird in den kommenden Wochen erwartet. Denkbar ist etwa ein weiteres Apple-Event im Oktober, welches Apple zur Vorstellung neuer Macs und Tablets nutzen wird. Neben den aktualisierten iPads wird des Weiteren ein neues MacBook-Modell erwartet, welches die Nachfolge des MacBook Air antreten soll.

Die neuen iPads sollen sich unter anderem von Touch ID und der Hometaste verabschieden. Stattdessen soll das seit dem iPhone X bekannte Face ID zum Einsatz kommen und den Nutzer anhand des Gesichts erkennen.

Quelle: Steve Troughton-Smith/Twitter via MacRumors, 9to5Mac

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung