Faltbares iPad: Mit diesen Überlegungen will Apple Magazine attraktiv machen

Holger Eilhard

Pünktlich zur Vorstellung des neuen Nachrichten- und Magazindienstes Apple News+ gibt es erneut Berichte zu einem Tablet, das Erinnerungen an klassische Zeitungen aufleben lässt.

Faltbares iPad: Mit diesen Überlegungen will Apple Magazine attraktiv machen
Bildquelle: Kizuku Kitada.

Faltbares iPad gemacht für Tageszeitungen und Magazine

Schon seit langer Zeit arbeiten auch Apples Ingenieure an futuristischer Hardware, die mit einem flexiblen Display ausgestattet ist. Wie Patently Apple berichtet, beschreibt ein Patent ein portables Gerät, welches speziell dazu geeignet sein soll, dem Benutzer eine „angenehme Möglichkeit“ zum „Ansehen von Onlinemagazinen oder Nachrichtendiensten“ zu geben.

Die komplexe Hard- und Software, die benötigt wird, um die Inhalte zu empfangen und darzustellen, mache diese teuer und schwer. Gleichzeitig verbraucht sie laut dem Patent aber auch zu viel Energie. Erst mit Technologien wie OLED-Displays könne man einige dieser Probleme lösen. Es sei aber weiterhin schwierig, manche der erforderlichen Bauteile in eine vollständig flexible Hardware zu integrieren.

Das Patent beschreibt ein flexibles Display, das auf beiden Seiten des Geräts angebracht ist. Es kann also, wie eine Tageszeitung, beidseitig Informationen darstellen. Außerdem befinden sich an den Enden Vorrichtungen, die es ermöglichen, das Display in eine Rolle zu verwandeln. Die von Apple beschriebene Gerätschaft könnte daher nicht nur zum Lesen von Magazinen genutzt werden, sondern auch als digitale Werbefläche dienen. Apple erwähnt in dem Patent beispielsweise die Möglichkeit, es an einem Laternenpfahl zu befestigen.

Wie so ein faltbares iPad aussehen könnte, erfahrt ihr hier:

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Gibt’s doch gar nicht: Das faltbare iPad von Apple.

Faltbares iPad mit mehreren Displays

Wie bei den jüngst vorgestellten Foldables in Form des Samsung Galaxy Fold oder Huawei Mate X, verfügt auch die von Apple beschriebene Lösung über kein Display, das komplett randlos ist. So gibt es an beiden Enden einen Teil des Gehäuses Platz für die notwendige Hardware wie Prozessoren, Speicher, Sensoren oder Kommunikationsmodule. Einige dieser Sensoren sollen dabei erkennen, wie das Gerät gefaltet wurde.

Das Patent erwähnt außerdem die Möglichkeit, dass das „faltbare iPad“ über mehrere Displays verfügen kann, die unterschiedliche Technologien – LCD, LED oder auch OLED – nutzen. Diese können zur Darstellung von weiteren Inhalten genutzt werden.

Apples Patent zu dem flexiblen Display wurde vom US-Patentamt bereits im Jahr 2014 erstmals veröffentlicht. Es zeigt damit erneut, dass sich die Unternehmen hinter verschlossenen Türen über viele Jahre hinweg Gedanken zu zukünftigen Geräten machen, die nicht zwangsläufig in der beschriebenen Form das Tageslicht erblicken. Ob oder wann Apple ein faltbares iPhone oder iPad präsentieren wird, bleibt damit weiterhin ein gut gehütetes Geheimnis.

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