Kindle Fire HDX 7.0 im Test: Das Amazon-Tablet unter der Lupe

Andreas Floemer 1

Amazons aktuelles Aufgebot der Kindle Fire-Reihe wurde im September 2013 vorgestellt – mit dabei: der Kindle Fire HDX 7.0 mit namensgebendem Display mit 7 Zoll-Bilddiagonale. Wir haben das Tablet mit High End-Hardware und Amazons Android-Fork Fire OS ausprobiert und fassen im Test zusammen, was uns gefällt – und was weniger.

Kindle Fire HDX 7.0 im Test: Das Amazon-Tablet unter der Lupe

Zunächst einige Worte zum etwas eingeschränkten Umfang dieses Testberichts: Der Kindle Fire HDX 7.0 basiert softwareseitig auf Android, jedoch verfügt das Tablet über eine stark angepasste Firmware-Version – einen sogenannten Fork. Dieser basiert zwar auf dem AOSP, also dem quelloffen zur Verfügung stehenden Code von Android, allerdings fehlt Amazons Android-Entwicklung ein entscheidendes Merkmal: die Google-Lizenz. Das heißt, dass keine der Google-eigenen Android-Apps wie Gmail oder Google Maps auf Fire OS „Mojito“ zu finden sind – und diese sich, wenn überhaupt, nur mit Mühe nachinstallieren lassen. Ferner sind weder der Play Store noch die Google Play-Dienste vorhanden. Stattdessen sind Amazons eigene Dienste wie der Amazon App Shop, Silk Browser und eine eigene Mail-App installiert. Wir konzentrieren uns im Test darauf, wie sich Amazons Ökosystem mittlerweile schlägt und was das Tablet als solches auf dem Kasten hat.

Haptik, Design und Verarbeitung

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Der Kindle Fire HDX 7.0 ist das zweite Modell des US-amerikanischen E-Händlers mit einem 7 Zoll-Display. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Kindle Fire HD 7.0 (Test) ist es schlanker, leichter und auch hübscher. Das alte Modell brachte stattliche 395 Gramm auf die Waage, die Abmessungen betrugen 193 x 137 x 10 Millimeter – das neue HDX-Modell hat mächtig abgenommen: es wiegt mit seinen 303 Gramm (WLAN-Version) respektive 311 Gramm (LTE-Modell) beinahe 100 Gramm weniger, die Abmessungen des HDX 7.0 betragen nur noch 186 x 128 x 9 Millimeter. Diese Reduzierung von Größe und Gewicht ist einer der größten Vorteile gegenüber dem Vorgänger.

Abgesehen vom recht geringen Gewicht des Tablets ist dessen Verteilung auf das Tablet sehr gelungen. Das Kindle Fire HDX 7.0 wirkt gut ausbalanciert und liegt deshalb hervorragend in der Hand, selbst über längere Zeiträume hinweg. Ein weiterer Grund für das angenehme Handling stellt auch die gummiert wirkende Soft Touch-Rückseite dar. Die breiten Bezels an allen Seiten mögen zwar nicht allzu elegant anmuten, erhöhen aber ebenfalls den „Tragekomfort“.

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Das Design des HDX 7.0 ist mit seiner angeschrägten Rückseite und den dortigen recht hart wirkenden Kanten ungewöhnlich. Einen Schönheitswettbewerb würde es wohl nicht gewinnen, immerhin ist es markant. Das recht große Amazon-Logo auf der Rückseite stört nicht, einzig die Blende auf der (im Querformat gehalten) Rückseite oben, die aus glänzend schwarzem Kunststoff besteht, kann man als misslungen bezeichnen. In diese sind die Stereolautsprecher-Schlitze eingelassen, die links und rechts an den Ecken zu finden sind. Abgesehen davon besitzt der Kindle Fire HDX 7.0 lediglich auf der linken Seite (im Querformat) einen USB-Port, rechts ist die Audiobuchse zu finden.

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Ferner sind an den schmalen Schrägen, in ergonomisch sinnvoller Positionierung, Lautstärkewippe und Power-Button integriert. Diese sind wiederum mit einer griffigen Gummierung versehen und besitzen gute Druckpunkte – ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem Vorgänger, bei dem die entsprechenden Tasten kaum noch erfühlbar waren. Aufgrund der Tatsache, dass sie auf den kurzen Seiten des Geräts angebracht sind, deutet Amazon an, dass man das Tablet idealerweise im Querformat nutzen soll. Dies wird zudem durch die Positionierung der Frontkamera unterstrichen: diese sitzt auf der langen Schräge direkt gegenüber den Lautsprechern. Natürlich ist das Amazon-Logo auf der Querachse der Rückseite ebenfalls ein deutlicher Indikator für die empfohlene Halte-Weise.

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In puncto Verarbeitung wirkt der Kindle Fire HDX auf den ersten Blick grundsolide. Es gibt kaum Spaltmaße, was dem Kunststoff-Unibody-Gehäuse zu verdanken ist – das Display wurde in dieses praktisch nahtlos eingelassen. Die schwarze Blende auf der Rückseite wurde jedoch nur angeklebt und könnte sich gegebenenfalls lösen. Leider bieten die Lautsprecherschlitze außerdem eine Angriffsfläche für etwaigen Staub, Schmutz und Krümel.

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Display, Hardware und Performance des Kindle Fire HDX 7.0

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Kommen wir zur Hardware des Kindle Fire HDX 7.0, einem Bereich, in dem Amazon ordentlich auffährt. Schon das 7 Zoll in der Diagonale messende Display ist mit seiner WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln und der daraus resultierenden Pixeldichte von 323 ppi eine Augenweide. Der Screen ist knackig scharf, Farben werden ausgewogen und brillant dargestellt. Für ein IPS-Display sind die Schwarztöne ausgezeichnet, auch die Blickwinkelstabilität ist äußerst gut, sodass man auch unter steilem Betrachtungswinkel den Bildschirminhalt ohne Farbverfälschungen erkennen kann. Überdies ist das Display ausgewogen ausgeleuchtet und selbst bei automatischer Helligkeitsregelung ausreichend hell, was bei anderen Geräten bekanntermaßen nicht immer der Fall ist.

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Dank dieses tollen Screens ist das Kindle Fire HDX 7.0 ideal geeignet, um darauf zu spielen, Filme zu konsumieren und sogar zu lesen – sowohl E-Books als auch im Browser. Nach Meinung der Experten von Displaymate besitze der Kindle Fire HDX 7.0, neben dem Nexus 7 (2013, Test) den derzeit besten auf dem Markt befindlichen Tablet-Screen und übertreffe in manchem Belang selbst das iPad mini Retina. Laut DisplayMate handele es sich um eines der besten Tablet-Displays, das sie jemals getestet haben. Kurzum: Unser subjektiver, sehr positiver Eindruck vom Bildschirm wird auch durch externe Laborwerte bestätigt.

Doch nicht nur die Qualitäten des Displays können sich sehen lassen, der Rest der Hardware ist ebenso nicht zu verachten. Im Inneren des Kindle Fire HDX 7.0 rackert ein Qualcomm Snapdragon 800-SoC mit 2,2 GHz und 2 GB RAM. Damit besitzt das Tablet einen High End-Prozessor des letzten Jahres, der in Sachen Performance auch jetzt noch ganz vorn mit dabei ist. Dies macht sich auch in der Benutzung bemerkbar: Nichts ruckelt oder lädt verzögert. Beim Navigieren durch die Nutzeroberfläche oder Scrollen im Browser läuft alles flüssig. Auch grafisch anspruchsvolle Games wie Riptide GP2, CSR Racing und Table Top Racing laufen „wie geschmiert“.

Während es an der Performance im Grunde nichts zu meckern gibt, sind die Lautsprecher kritikwürdig. Denn durch ihre Positionierung auf der Rückseite strahlen sie nicht, wie es eigentlich sinnvoll wäre, in Richtung des Nutzers ab, sondern in den Raum, wodurch der eigentlich recht gute Klang nicht dort ankommt, wo er sollte. Dieser Umstand ist schade; das Klangerlebnis könnte noch besser sein, da die Speaker einen relativ satten, ausgewogenen Stereo-Sound abliefern.

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Ein microSD-Kartenslot ist nicht an Bord, daher muss man mit dem zur Verfügung gestellten internen Speicher auskommen. Von unserem Testgerät mit 16 GB internem Flash-Speicher stehen nach Abzug der System-Dateien noch etwas über 11 GB zur Verfügung. Nutzer, die gerne viele Musik, Filme oder größere Spiele auf dem Tablet speichern möchten, dürften somit schnell an die Grenzen des Gerätespeichers gelangen. Weil die WLAN-Version (es gibt auch ein Modell mit LTE) des Kindle Fire HDX 7.0 ohnehin für das Wohnzimmer konzipiert ist und man zudem 5 GB freien Amazon Cloud-Drive-Speicher zum Auslagern von Dokumenten, Musik, Videos und Fotos zur Verfügung gestellt bekommt, dürften die meisten damit allerdings problemlos auskommen. Wer größeren Speicherbedarf hat, kann sich allerdings auch eines der beiden Modelle mit größerem Speicher zulegen, denn das Kindle Fire HDX 7.0 wird optional auch mit 32- oder 64 GB Speicher-Kapazität verkauft.

Der Kindle Fire HDX 7.0 besitzt WLAN mit Dual-Antennen, dank deren Hilfe eine besonders schnelle und stabile Verbindung zustande kommen soll. Im Test konnte jedoch kein merklicher Unterschied zu anderen Geräten im gleichen Netz festgestellt werden. Im Unterschied zum Vorgänger hat Amazon dem Kindle Fire HDX 7.0 auch ein GPS-Modul spendiert. Während der etwas größere Bruder, der Fire HDX 8.9, mit einer rückseitigen 8 MP-Kamera versehen wurde, hat Amazon bei seinem kleinen Fire HDX-Tablet lediglich eine Frontkamera für Selfies und Videotelefonie via Skpye integriert Die Bildqualität der Kamera geht für diese Zwecke aber vollkommen in Ordnung.

Positiv zu bewerten ist der Akku. Denn dieser hält, was Amazon verspricht: Laut Hersteller soll das Tablet es bis auf 11 Stunden Laufzeit bei „normaler“ Mischnutzung mit Surfen, Zocken, Videos gucken, Mails schreiben, Facebook und Co. bringen und sogar bis zu 17 Stunden, falls man es nur zum Lesen verwendet. Diese Werte stellen sich im Alltagsgebrauch als realistisch heraus. Auf jeden Fall hält es länger als Googles Nexus 7 (2013, Test) durch, bei dem aber, wie auch bei anderen Geräten mit Google-Lizenz, diverse Anwendungen und Services aus Gründen der Synchronisierung im Hintergrund laufen. Zusammenfassend kann das Kindle Fire HDX 7.0 in Sachen Hardware durchaus überzeugen. Sowohl das Display, als auch die Performance können sich sehen lassen. Es stellt so manches Konkurrenz-Gerät in den Schatten.

Software und Ökosystem des Kindle Fire HDX 7.0

Wie bereits erwähnt setzt Amazon bei seiner Kindle Fire-Serie zwar auf Android 4.2 Jelly Bean, aber in einer stark modifizierten Variante (Fork), das so genannte Fire OS in seiner aktuellsten Ausformung „Mojito“. Der Code basiert auf dem Android Open Source Project, kurz AOSP. Das war aber im Grunde schon beinahe alles, was es mit Googles Android gemein hat. Die Nutzeroberfläche unterscheidet sich, abgesehen von der ebenfalls vorhandenen von oben herunterziehbaren Benachrichtigungsleiste und On-Screen-Navigation, stark von dem, wie Google das OS entworfen hat.

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Der Homescreen des Kindle Fire OS erinnert mit seinem Karussell ein wenig an Apples Cover Flow. In dieser Übersicht sind Apps, Games und auch Inhalte aufgelistet, die man zuletzt verwendet hat. Mit einem Langdruck auf eines der enorm großen Icons kann man es entweder von der Startseite aus dem Karussell entfernen oder gar löschen. Hält man das Kindle-Tablet im Hochkantformat, so werden dem Nutzer unterhalb der im Karussell angezeigten App verwandte Anwendungen, Games oder Inhalte eingeblendet, die im Amazon App Shop angeboten werden. Ein Wisch weiter nach unten gibt den Blick auf alle installierten Anwendungen frei. Um eine bessere Übersicht zu erhalten, lassen diese sich auch in Ordner zusammenfassen und individuell betiteln.

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Etwas unscheinbarer, aber dennoch sehr wichtig, ist die oberste Leiste des Startbildschirms. Denn diese bietet direkten und geordneten Zugriff auf alle erdenklichen Medien-Kategorien – von Games über E-Books und Musik bis hin zu Fotos und Dokumenten. Tippt man auf eine der Kategorien, etwa „Spiele“, so erhalten wir eine Übersicht aller Games, die wir besitzen. Mittels des Buttons „Gerät“ lassen sich jene Games anzeigen, die man lokal auf seinem Gerät installiert hat, über „Cloud“ stehen solche, die man bereits gekauft hat, direkt zur Installation bereit. Überdies gelangt man von hier selbstverständlich in den App-Shop Amazons, um weitere Inhalte zu installieren respektive zu erwerben.

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Bei den weiteren in der Leiste zu findenden Kategorien verhält es sich ähnlich. Die Kindle-Tablets können als eine Shopping-Plattform für Amazon-Content verstanden werden – an nahezu jeder Stelle auf dem Gerät wird man zu Amazon gelenkt. Selbst auf dem Lockscreen ist dies der Fall. Dort werden diverse Amazon-Angebote eingeblendet, sofern man das Modell mit sogenannten „Spezialangeboten“ gekauft hat – Geräte ohne diese nicht abstellbaren Offerten sind 15 Euro teurer. So oder so: Man kommt praktisch nicht an Amazons Produktangebot vorbei: Musik, Filme, TV-Serien, E-Books und Games, alles muss von Amazon erstanden werden. Das ist an sich nicht schlimm, denn was das gesamte Content-Angebot anbelangt, hat Amazon recht gute Arbeit geleistet.

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Filme, TV-Serien via Amazon Prime Instant Video und auch Musik sind in recht großem Umfang vorhanden. Bei Apps und Games schwächelt der App-Shop zwar noch etwas, man merkt aber, dass Amazon sich bemüht, aktuelle Inhalte rasch an Bord zu holen. Manche Anwendungen sucht man indes vergebens: Weder Instagram, Firefox noch Dropbox oder (wenig verwunderlich) sämtliche Google-Apps sind im App-Shop zu finden. Damit bleibt einem bei manchen beliebten Google-Diensten  wie Maps oder Google+ nur der Weg über den Browser – der Bedienkomfort lässt auf diesem Weg natürlich zu wünschen übrig, wenngleich der Silk-Browser, eine Eigenentwicklung Amazons auf Basis von WebKit, recht gut funktioniert. Immerhin lassen sich auch APK-Dateien installieren – allerdings funktionieren die entsprechenden Apps nur, wenn diese nicht auf Google-APIs setzen.

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Zur Navigation in Fire OS: Befindet man sich in einer App, so werden zwei zusätzliche On-Screen-Buttons angezeigt. Bei diesen handelt es sich im einen Home- und einen Zurück-Button. Ihre Funktionen sollten klar sein: ersterer bringt den Nutzer stets auf die Startseite, der zweite Button führt zur zuletzt geöffneten Anwendung. Werden sie nicht benötigt, verschwinden sie in der Seitenleiste und lassen sich über eine kleine Lasche wieder hervorholen. Darüber hinaus verfügt Fire OS 3.0 Mojito auch über eine Art Multitasking-Leiste, welche Amazon QuickSwitch nennt. Diese ist mittels einer Wischgeste von ebenjener Lasche ins Display hinein einblendbar – von hier aus lässt sich rasch auf eine der zuletzt geöffneten Apps zugreifen.

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Fazit

Die angepasste Software des Kindle Fire HDX 7.0 und der gesamten Kindle-Reihe mag nicht unbedingt etwas für eingefleischte Android-Fans sein, vor allem wenn diese schon hunderte von Euro in die Google Play-Shops investiert haben. Wer aber einem gut ausgestatteten und leicht bedienbaren Tablet mit Anschluss zu Amazons-Content-Angebot nicht abgeneigt ist, macht mit dem Kindle Fire HDX nicht viel verkehrt. Was Amazon in einer der nächsten Software-Updates als Feature hinzufügen sollte, wäre ein Multi-User-Modus, sodass dass Tablet auch von der ganzen Familie genutzt werden kann – in der Software-Basis Android 4.2 ist diese Funktion schließlich standardmäßig Bestandteil.

Bevor man beim Kindle Fire HDX 7.0 zugreift, sollte man sich allerdings vor Augen führen, dass es auch Tablets mit „echtem“ Android gibt, auf dem man auch beinahe alle Amazon-Dienste – abgesehen von Prime Instant Video – nutzen kann. Ferner sind bei diesen bekanntlich die Einschränkungen von Amazons Fire OS nicht vorhanden und die Individualisierungs-Optionen vielfältiger. Beispielsweise besitzt das Nexus 7 (2013) eine ähnliche Ausstattung und sogar eine 5 MP-Hauptkamera, allerdings ist das Amazon-Tablet mit potenterer Hardware bestückt.

Unsere Wertung zum Kindle Fire HDX 7.0

Verarbeitung und Haptik: 4/5
Schönes Gerät mit guter Verarbeitung, leicht und mit guter Gewichtsverteilung.

Display: 5/5
Hell und scharf, eines der besten Displays auf dem Markt.

Performance: 5/5
Alles läuft flüssig ohne zu ruckeln – dank Snapdragon 800-SoC.

Konnektivität: 4/5
Schnelles WLAN, gegen Aufpreis optional mit LTE; kein NFC, microSD-Slot.

Software: 2/5
Android in FireOS kaum erkennbar. Übersichtliches UI, aber praktisch keine Möglichkeiten der Individualisierung. Keine Google Play-Anbindung, eingeschränkte App-Auswahl, viel Werbung.

Multimedia: 3/5
Wenig unterstützte Videoformate, Full HD-fähig und satter Sound aus den Stereo-Lautsprechern, leider nicht in Nutzer-Richtung. Keine Rück-Kamera.

Akku und Alltag: 4/5
Gute Akkulaufzeit.

Gesamtnote: 3,9/5

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