iPad mini: Apple soll sich gegen Weiterentwicklung entschieden haben

Florian Matthey 2

Apple könnte zur WWDC in drei Wochen ein iPad mit einer neuen Display-Größe vorstellen – das „randlose“ 10,5-Zoll-iPad. Gleichzeitig soll das Unternehmen die Entscheidung getroffen haben, sich von einem Modell zu verabschieden: dem iPad mini.

iPad Pro 9,7 Zoll im Test.

Eine Überraschung wäre ein Abschied vom iPad mini nun wirklich nicht: Dem kleinsten iPad soll vor allem die Tatsache zu schaffen machen, dass Tablets in dieser Größe dank der größeren Verbreitung von „Phablets“ wie den Plus-Modellen des iPhone einfach nicht mehr sonderlich beliebt sind. Das kleinste iPad soll quasi alleine dafür verantwortlich sein, dass die iPad-Verkaufszahlen in den letzten Quartalen weiter zurückgingen. Und außerdem hat Apple mit dem neuen 9,7-Zoll-iPad jetzt ein größeres und günstigeres Gerät als Einstiegs-Modell im Angebot.

Den Quellen von Boy Genius Report zufolge haben die Verantwortlichen in Cupertino tatsächlich die Entscheidung gegen eine Fortentwicklung des iPad mini getroffen: Es bestehe einfach eine zu große „Kannibalisierung“ durch andere Apple-Produkte; das iPad mini sei aus seiner eigenen Produktkategorie herausgetrieben worden. Die sehr klaren Entwicklungen bei den Verkaufszahlen täten ihr Übriges.

Allerdings sei weiterhin nicht klar, ob Apple im Rahmen der Einführung des neuen 10,5-Zoll-iPad das iPad mini komplett aus dem Sortiment nehmen wird. Denkbar sei auch, dass das Gerät als Nischenprodukt noch eine Weile erhältlich sein wird. Die Entscheidung gegen einen Nachfolger scheint aber endgültig gefallen zu sein.

Quelle: Boy Genius Report

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