Neue Hoffnung fürs Apple-Tablet? Beliebtes iPad-Modell soll doch nicht sterben

Sven Kaulfuss 2

Unfassbar alt, nämlich über drei Jahre verblieb ein iPad bis heute unverändert im Portfolio von Apple. Im Grunde hatte jeder schon das besagte Apple Tablet abgeschrieben und wartete nur noch auf die offizielle Todesnachricht. Sehr überraschend gibt’s jetzt doch noch neue Hoffnung für den Oldtimer in Apples Tablet-Familie.

Neue Hoffnung fürs Apple-Tablet? Beliebtes iPad-Modell soll doch nicht sterben
Bildquelle: GIGA.

Das iPad mini in der vierten Generation – vorgestellt im Herbst 2015 – ist gegenwärtig eigentlich ein Witz: Veralteter Prozessor, nur eine Version mit 128 GB Speicher und ein „Schnäppchenpreis“ von 429 Euro, beziehungsweise 559 Euro mit SIM-Slot und Mobilfunkmodul (Wi-Fi + Cellular). Niemand der halbwegs das Einmaleins beherrscht, wird auch nur annähernd einen Kauf in Erwägung ziehen – dann doch lieber das wesentlich modernere und günstigere iPad mit 9,7-Zoll-Bildschirm oder gleich für etwas mehr ein iPad Pro nehmen. Doch die Berichte vom baldigen Tod des iPad mini 4 scheinen verfrüht.

Statt zum iPad mini lieber zum aktuellen 9,7-Zoll-Modell greifen – das günstige Angebot auf Amazon *

Eigentlich war das iPad mini immer recht beliebt, leider hatte es Apple die letzten Jahre schlichtweg vergessen. Unser Test von damals:

iPad mini mit Retina-Display im Test .

Prognose: iPad mini lebt als Einstiegs-Tablet von Apple weiter

Ming-Chi Kuo – stet gut informierter Apple-Analyst mit einem heißen Draht zu Apples Zulieferern – weiß gegenwärtig etwas zum Fortbestand des iPad mini zu berichten. Demzufolge soll es tatsächlich einen Nachfolger geben. Ausgestattet mit einem schnelleren Prozessor und einem günstigeren Display-Panel. Die Positionierung eines solchen iPad minis würde in die Nähe des aktuellen iPads mit 9,7-Zoll-Display rücken. Auch dieses Modell hat halbwegs aktuelle Hardware im Inneren, aber ein günstigeres Display als noch der „Vorgänger“ iPad Air 2. Vorstellen könnte Apple das neue iPad mini dann im Frühjahr 2019. In den letzten zwei Jahren nutzte der Hersteller diesen Zeitraum für die Einführung des aktuellen Einstiges-Tablet, welches vor allem auf Schulen und Schüler abzielt.

Im Herbst 2018 gibt es aber erst mal neue Modelle des iPad Pro – so sollen sie aussehen:

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iPad Pro 2018 mit neuer Bedienung? So innovativ könnte Apples Tablet werden.

iPad Familie 2019: So schaut es aus

Unsere Einschätzung: Klingt ganz plausibel. Die schon jetzt existierende Trennung zwischen dem einfachen, preiswerten iPad und den wesentlich teureren Pro-Modellen würde weiter manifestiert und der Kunde bekäme im Einstiegsbereich auch wieder eine echte Wahl zwischen zwei Bildschirmgrößen. Das Portfolio im Frühjahr 2019 würde dann so aussehen:

  • iPad 7,9 Zoll (Touch ID, Homebutton)
  • iPad 9,7 Zoll (Touch ID, Homebutton)
  • iPad Pro 11 Zoll (Face ID)
  • iPad Pro 12,9 Zoll (Face ID)

Wenn dies so kommt, müsste Apple das neue iPad 7,9 Zoll (vormals iPad mini) sogar günstiger als das aktuelle 9,7-Zoll.Modell anbieten – ein Preis unter 300 Euro wäre denkbar.

Was haltet ihr vom Fortbestand des iPad minis als noch günstigeres Einstiegsmodell?

Quelle: Ming-Chi Kuo via 9to5Mac

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