Warum die iPad-Verkaufszahlen sinken: Das iPad mini ist schuld

Florian Matthey 6

Seit Jahren sinken die iPad-Verkäufe. Aber nur auf den ersten Blick: Marktforscher wollen jetzt ermittelt haben, dass die Verkaufszahlen in der jüngsten Vergangenheit sogar gestiegen sind – wenn man das iPad mini heraus rechnet.

Warum die iPad-Verkaufszahlen sinken: Das iPad mini ist schuld

Above Avalon hat sich die Daten der Marktforscher von Fiksu zu iPad-Verkaufszahlen genauer angesehen. Apple selbst nennt bei der Bekanntgabe seiner Quartalsergebnisse immer nur die Summe der Verkaufszahlen aller iPad-Modelle. Fiksu ermittelt wiederum, wie groß der Anteil der einzelnen Modelle ist. Bei der Betrachtung dieser Zahlen zeichnet sich ein interessanter Trend ab.

ipad-verkaufszahlen

Tatsächlich stagnieren oder sinken die iPad-Verkaufszahlen auch den Fiksu-Zahlen zufolge stetig seit Anfang 2014. Wenn man allerdings nur die Verkaufszahlen der 9,7- und 12,9-Zoll-Modelle des iPad betrachtet, dann zeigt sich, dass deren Verkaufszahlen in der zweiten Jahreshälfte 2016 nicht gesunken und im ersten Quartal 2017 sogar gestiegen sind. Above Avalon glaubt daher, dass eine niedrigere Frequenz neuer iPad-Modelle, größere iPhones oder die Limitierungen des iOS und der iPad-Apps nicht der Grund für sinkende Verkaufszahlen sind – sondern nur das iPad mini.

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Das erklärt auch, warum Apple mit dem neuen 9,7″ iPad jetzt ein größeres iPad zum Einstiegsgerät gemacht hat: Die Nachfrage nach dem iPad mini war wohl trotz des günstigsten Preises einfach zu niedrig. Angesichts dessen erscheint es weiterhin fraglich, ob Apple das „Nischenprodukt“ iPad mini in Zukunft noch im Sortiment behalten wird.

Quelle: Above Avalon via 9 to 5 Mac

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