ASUS MeMO Pad 8: Mögliche Nexus 8-Vorlage mit Intel 64-Bit-SoC, LTE & Full HD-Screen vorgestellt

Andreas Floemer 6

Der japanische Netzbetreiber KDDI hat gestern am Hardware-Rad gedreht und sein komplettes Frühjahr-/Sommer-Portfolio in Sachen Smartphones und Tablets vorgestellt. Neben den Smartphones LG Isai FL und dem Sony Xperia ZL2 wurde auch ein neues, interessantes Tablet aus dem Hause ASUS zum Besten gegeben, das mit einem 64-Bit Quad Core Intel-SoC, LTE-Support und Full HD-Display ausgerüstet ist. Dieses Gerät, das die Bezeichnung ASUS MeMO Pad 8 trägt, könnte unter Umständen als Referenz für das kolportierte Nexus 8 fungieren.

ASUS MeMO Pad 8: Mögliche Nexus 8-Vorlage mit Intel 64-Bit-SoC, LTE & Full HD-Screen vorgestellt

Es wird seit geraumer Zeit spekuliert, dass Google sein Nexus 7-Tablet zugunsten eines Modells mit einer etwas größeren Displaydiagonale ersetzen könnte. Als Grund für die Umstellung auf einen größeren Formfaktor soll der Erfolg größerer Smartphones, sprich: Phablets, mit ihren Dispaydiagonalen von bis zu sechs Zoll und größer sein. Man wolle mit dieser Geräteklasse nicht in Konkurrenz treten – ferner könnte auch der Erfolg von Apples iPad mini ein Auslöser für ein mögliches Nexus 8 sein.

Einige Gerüchte besagen, dass Google in seinen kolportierten 8-Zoller nicht die klassischen Komponenten in Form von Snapdragon-SoC und Adreno-GPU verbauen wird, sondern stattdessen auf den im Mobilebereich immer noch als „Underdog“ gehandelten Chipgiganten Intel setzen könnte. Ferner soll der taiwanische Hersteller ASUS, der bereits die für beiden Nexus 7-Tablets (N7 2012 (Test) und N7 2013 (Test)) verantwortlich ist, auch für die 8-zollige Neuauflage ins Boot geholt worden sein. Aus diesen Gründen könnte eben jenes für den japanischen Markt vorgestellte ASUS MeMO Pad 8 als eine Art Blaupause für das Nexus 8 herhalten.

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Die Ausstattung des MeMO Pad 8 kann sich durchaus sehen lassen, denn unter der Haube des Tablets steckt ein neuer Intel Atom Z3580 Quad Core-SoC der Bay Trail-Plattform (Codename Moorefield), der von 2 GB RAM sowie einer PowerVR G6430-GPU unterstützt wird und auf bis zu 2,33 GHz getaktet werden kann. An internem Speicher stehen dem Tablet 16 GB zur Verfügung, der mittels microSD-Karte erweitert werden kann. Als Nexus-Version fiele die Option zur Speichererweiterung vermutlich weg. Zu den weiteren Spezifikationen des 123 x 213 x 7,45 Millimeter großen und schlanken Tablets gehören LTE Cat 4 (Downloads mit bis zu 150 MB/s), WLAN bis zum ac-Standard, NFC, Bluetooth 4.0 eine 5 MP-Haupt-und eine 1,2 MP-Frontkamera, sowie ein 4.350 mAh-Akku. Beim 8 Zoll in der Diagonale messenden Display setzt ASUS übrigens auf ein Full HD-IPS-Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln – damit ist es zwar kein Pixelmonster, dürfte aber dennoch eine ordentliche Bildqualität liefern. Als OS kommt Android 4.4 mitsamt ASUS‘ Zen-UI zum Einsatz.

Falls sich die Mutmaßungen bewahrheiten und dieses ASUS-Tablet als Referenz für das Nexus 8 fungieren wird, dann können wir uns auf ein recht schlankes und potentes Tablet freuen. Andere Gerüchte besagen indes, dass HTC mit der Produktion des nächsten Google-Tablets betraut wurde, was wir aber aufgrund fehlender Expertise des taiwanischen Herstellers auf dem Tablet-Sektor anzweifeln. So oder so - wir können damit rechnen, dass Google, wie bereits in den Jahren zuvor, sein nächstes Tablet im Laufe des Sommers mitsamt der nächsten Android-Iteration 4.5 oder 5.0 präsentieren wird. Wir halten euch diesbezüglich selbstredend auf dem Laufenden.

Was würdet ihr vom Asus Memo Pad 8 als Vorlage für ein mögliches Nexus 8 halten?

Quelle: KDDI [via TabTech]

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