ASUS Transformer Prime: Amazon storniert Vorbestellungen in den USA

Amir Tamannai 6

Freud und Leid liegen beim ASUS Transformer Prime nah beieinander: Einerseits steht uns mit dem Prime ein wirklich gutes, wunderschönes und auch preislich recht vernünftiges Tablet ins Haus, auf den anderen Seite scheint ASUS, wie schon beim Vorgänger, die Auslieferung in ausreichenden Stückzahlen nicht auf die Reihe zu bekommen – in den USA hat Amazon deswegen nun erste Vorbestellungen stornieren müssen.

Bei aller Liebe für die guten Produkte, die ASUS zuletzt und aktuell so auf den Android-Markt gebracht hat und bringt, ganz große Kritik muss sich das taiwanische Unternehmen so langsam ob seiner logistischen Planung gefallen lassen: Nach dem Auslieferungs-Drama um das TF101 Eee Pad Transformer im Mai dieses Jahres und dem immer noch unbekannten Europastart des Transformer Prime erreichen uns nun erste Meldungen aus den USA nach denen Amazon wegen mangelnder Verfügbarkeit erste Vorbestellungen des TF201 stornieren musste:

Hello,

Due to a lack of availability from our suppliers, we will not be able to obtain the following item(s) from your order:

“ASUS TF201-B1-GR Eee Pad Transformer Prime 10.1-Inch 32GB Tablet (Amethyst Gray)“

We’ve canceled the item(s) and apologize for the inconvenience. If you see a charge for the canceled item, we will refund you within 1-2 business days.

Diese E-Mail erreichte betroffene Vorbesteller — sie sagt aus, dass sich in diesen Fällen die Lieferung des Prime nicht etwa einfach nur verspätet, sondern die Order komplett storniert wird und eventuell bereits gezahlte Beträge zurück überwiesen werden. netbooknews.de meldet, dass dies Kunden betrifft, die ihr Transformer Prime ab dem 22. November bestellt hatten.

Dass man bei ASUS den Run auf das erste Eee Pad Transformer damals unterschätzt hat, mag ja noch nachvollziehbar sein; dass das Unternehmen den gleichen Fehler (oder ist es etwa Absicht?) nun beim ersten Tegra 3-Tablet erneut begeht, erschließt sich mir überhaupt nicht und dürfte bei den (US-)Kunden zurecht für Unmut sorgen. Inwieweit wir hier in Europa von dieser Problematik ebenfalls betroffen sind, steht derweil in den Sternen: Es gibt immer noch keinen definitive Verkaufsstart für Deutschland – wer weiß, vielleicht beschließt man bei ASUS auch, den alten Kontinent erst mal komplett auszuklammern, bis man den Rest der Welt vernünftig beliefert hat.

Naja, müssen sie selber wissen – im Januar jedenfalls steigt in Las Vegas die CES 2012 und spätestens dort werden die anderen Hersteller brauchbare Konkurrenten zum Transformer Prime vorstellen; dann müssen die Kunden nicht mehr einzig auf das Prime hoffen, sondern können einen interessierten Blick auf andere, möglicherweise früher verfügbare Tegra 3-Android 4.0-Tablets riskieren.

Schade, ASUS, sehr schade …

Quelle und Artikelbild: engadget.com [via netbooknews.de]

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