ASUS Transformer Prime: Best Buy und Amazon melden Lieferverspätungen in den USA

Amir Tamannai 15

Die Farce um das ASUS Transformer Prime geht weiter und wird stündlich lachhafter: Nachdem ASUS in den USA vor ein paar Tagen noch Probleme mit dem WLAN-Modul dementiert hatte und eine pünktliche Auslieferung in dieser Woche in den USA ankündigte, verschicken die Händler BestBuy und Amazon nun Mails an Vorbesteller in den von Verzögerungen bis zu zwei Wochen die Rede ist – weil es einen Lieferrückstand gibt.

ASUS Transformer Prime: Best Buy und Amazon melden Lieferverspätungen in den USA

Hat ASUS mit der Konzeption und dem Design des Transformer Prime scheinbar noch alles richtig gemacht und hatte sich das Unternehmen mit der vorbildlichen Software-Update-Politik beim ersten Transformer so richtig dolle in unsere Herzen aktualisiert, so scheint man in Taiwan aktuell alles daran zu setzten, sich weltweit so richtig schön lächerlich zu machen:

Das heiß ersehnte Transformer Prime, von ASUS selbst quasi als Heilsbringer für die Tablet-Welt angekündigt (eine Prophezeiung, die wir an sich auch nur zu gerne glauben wollen), der dank sexy Design, Tegra 3-Quad Core-CPU und Dockingstation balance to the force Android-Tablets endlich richtig begehrenswert und produktiv machen soll, schafft es – anders als ein andere bekannter Messias – wohl auch in den USA nicht mehr rechtzeitig in Betlehems Stall auf die Gabentische – das darf man zumindest vermuten, wenn man die E-Mails, die BestBuy und Amazon aktuell an Vorbesteller verschicken, liest.

Darin heißt es, dass sich die Auslieferung der Geräte wohl um ein bis zwei Wochen verschieben wird – weil, es einen Lieferrückstand gibt. Amazon hingegen schreibt, dass die Bestellungen „versehentlich storniert“ wurden; Kunden hätten die Möglichkeit, neu vorzubestellen und bekommen zum Trost noch einen 10-Dollar-Geschenkgutschein.

ASUS übt sich derweil darin, was sie bereits in den vergangenen Tagen für die beste Taktik gegenüber ihren Kunden gehalten haben – dementieren (Übersetzung von uns): „Wir in der vergangenen Woche damit begonnen, die Auslieferungskanäle zu befüllen und machen damit täglich weiter. Leider werden Sendungen zu unseren Partner, die uns nach Mittwoch verlassen aus logistischen Gründen erst in der darauf folgenden Woche ankommen. Spätestens Anfang nächsten Jahres wird die Verfügbarkeit aber in allen Kanälen sichergestellt sein. Die Lieferungen, die uns in der vergangenen und zum Anfang dieser Woche verlassen haben, decken die Vorbestellungen ab, danach stellen wir die tatsächliche Verfügbarkeit in den Läden sicher.“

Wisst ihr ASUS, ich war bislang echt euer kleiner Fanboy – zumindest wurde mir das zuweilen vorgeworfen: Keine Frage, eure Geräte sind toll, eure Updatepolitik vorbildlich, eure Preise im Rahmen. Aber die wartenden Kunden immer wieder so dreist an der Nase herumzuführen, kann ja wohl keine Lösung logistischer oder gar technischer Probleme mit einem Produkt sein. Wie wäre es statt Dementis und Vertröstungen mal mit ’ner offenen, klaren und ehrlichen Ansage? Keine Sorge, eure Gesicht würdet ihr bei uns auch nicht verlieren, wenn ihr einfach zugebt, dass ihr das Prime ein paar Wochen zu früh angekündigt habt und es nun nicht mehr vor Weihnachten schafft. Kann ja vorkommen, wissen wir Bescheid und lassen euch alles Nötige in Ruhe regeln.

Aber so wie ihr’s jetzt macht, macht ihr euch maximal lächerlich und verspielt zumindest bei mir so langsam eure Glaubwürdigkeit.

Wie seht ihr das? Betreibt ASUS gerade Suizid-PR? Oder habt ihr Verständnis für die Kommunikationspolitik des Unternehmens? Eure gebrochenen Lanzen oder faulen Eier in die Kommentare.

Quelle: engadget.com

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