ASUS Transformer Pad Prime im Test

Robert Weber 9

Zum Ende des Jahres 2011 hatte ASUS ein neues „Supertablet“ vorgestellt und kurz darauf auch auf den Markt gebracht. Wir haben das ASUS Transformer Pad Prime intensiv getestet und sagen euch in unserem ausführlichen Testbericht, ob das erste Quad-Core Tablet die hohen Erwartungen überhaupt erfüllen kann oder nicht.

ASUS Transformer Pad Prime im Test

Das ASUS Transformer Pad Prime hatte uns das Team von getgoods.de zur Verfügung gestellt, für dieses und auch andere Tablets möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

Video Review

Vor dem ausführlichen Testbericht gibt es wie immer ein Video Review von mir, welches ich euch natürlich nur empfehlen kann:

GIGA Review ASUS Eee Pad Transformer Prime.

Hardware

Lieferumfang

ASUS ist genauso wie die meisten anderen Hersteller ziemlich sparsam was den Lieferumfang angeht. Außer dem nötigsten Zubehör, legt ASUS sonst nichts in die Verpackung. Wenn wir das Transformer Prime also auspacken, finden wir nur das Tablet, ein Ladegerät mit entsprechendem Kabel und ein paar Handbücher vor. Nach einem HDMI-Kabel oder einem Headset können wir lange suchen. Das wäre bei so einem teuren Tablet aber wünschenswert!

Verarbeitung und Haptik

Das ASUS Transformer Pad Prime gehört mit Sicherheit zu den besten Android Tablets. Und dabei spreche ich noch gar nicht von der guten Hardware, sondern vorher noch von der Verarbeitung. Es ist wirklich sehr gut verarbeitet. Das Aluminium Gehäuse macht auf mich sofort einen guten Eindruck, es sieht sehr edel aus und fühlt sich auch sehr hochwertig an. Die meisten Kunden bevorzugen fast bei allen Gadgets Aluminium und mögen meistens kein Kunststoff, deshalb hat ASUS sich an dieser Stelle richtig entschieden.

ASUS Eee Pad Transformer Prime Review

Die falsche Entscheidung war aber, die gesamte Rückseite mit Aluminium zu schützen. Bei HTC Smartphones und auch beim HTC Flyer sehen wir es ganz deutlich, dass auch Kunststoff-Elemente verwendet werden, obwohl ein Aluminium Unibody Gehäuse zum Einsatz kommt. Das hat den Vorteil, dass die eingebauten Antennen besser funken können. Zu diesem Problem werde ich später aber etwas näher eingehen — im Video demonstriere ich es euch auch ganz kurz!

ASUS Eee Pad Transformer Prime Review

Ansonsten hat ASUS bei der Verarbeitung und der Wahl der Materialien keine weiteren Fehler gemacht. Alles sieht sehr gut aus, die einzelnen Teile wurden vorbildlich zusammengesetzt und es gibt keine unnötigen Spaltmaßen. Und wenn wir noch bedenken, dass das Tablet gerademal 8,3 mm dick dünn ist, dann muss ich schon sagen, dass ASUS tolle Arbeit geleistet hat! Dadurch, dass das Transformer Prime so dünn ist, ist es für ein 10-Zoll-Tablet auch nicht zu schwer und liegt sehr gut in den Händen.

Leider ist ein 10-Zoll-Tablet für mich persönlich immer noch etwas zu groß und das ändert sich auch mit dem Transformer Prime nicht. Ich stehe eher auf Tablets mit einer Displaydiagonale von 7 – 8,9 Zoll. Das Transformer Pad Prime ist ohne Tastaturdock 263 mm breit, 180,8 mm hoch und 8,3 mm dick. Wenn wir diese Maße mit anderen Tablets vergleichen, müssen wir feststellen, dass das Prime deutlich breiter und höher ist. Das Samsung Galaxy tab 10.1 ist zum Beispiel nur 256,7 mm breit, 175,3 mm hoch und auch nur 8,6 mm dick.

ASUS Eee Pad Transformer Prime Review

Das Transformer Prime ist aber nur wegen dem Tastaturdock so groß — für diejenigen, die sich das Teil aber ohne Dockingstation kaufen, ist das aber kein Trost! Wenn ihr es euch mit Tastaturdock kauft, dann müsst ihr euch noch auf weitere 8 – 10,4 mm in der Dicke und 537 Gramm einstellen. Mit Tastaturdock nimmt das dünne Tablet Maße und Gewicht eines ultradünnen 10-Zoll-Notebooks an.

Technische Spezifikationen und Ausstattung

Bei den Spezifikationen hat ASUS auch nicht gegeizt. Unter der Haube kommt ein NVIDIA Tegra 3 Quad-Core Prozessor zum Einsatz, der für ordentliche Leistung sorgt. Außerdem sind noch 1 Gigabyte an Arbeitsspeicher, 32 oder 64 GB an internem Speicher, ein 10,1 Zoll großes Super IPS+ Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera und eine 1,3-Megapixel-Frontkamera mit an Bord. Für die Stromversorgung ist ein 25 Wh-Akku zuständig, der das Tablet ganze 12 Stunden am Leben halten soll. In der Dockingstation befindet sich zusätzlich noch ein 22 Wh-Akku, der die gesamte Laufzeit auf 18 Stunden anheben soll.

ASUS Eee Pad Transformer Prime Review

Das Prime ist das erste Tablet weltweit, welches mit einem Quad-Core Prozessor ausgestattet ist. Diese Tatsache hat bereits vor dem offiziellen Launch des Tablets für viel Euphorie gesorgt. In den Benchmarks haut das ASUS Transformer Pad Prime auch alle Konkurrenten einfach weg. Das liegt aber auch daran, dass die Konkurrenz immer noch mit Dual-Core durch die Gegend fährt. Wenn demnächst aber noch weitere Tegra 3-Tablets in den Handel kommen werden, schauen wir uns die Benchmark Tests noch einmal an.

ASUS Transformer Pad Prime kaufen:
 |  |  | 

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA ANDROID

  • Huawei P30 Pro im Preisverfall: Panikverkäufe nach Android-Bann setzen ein

    Huawei P30 Pro im Preisverfall: Panikverkäufe nach Android-Bann setzen ein

    Das Huawei P30 Pro ist das erste große Opfer des Android-Banns seitens Google durch die US-Regierung. Die Preise des Smartphones, besonders in den eBay Kleinanzeigen, sind auf einen Schlag drastisch gesunken. Eine gute Gelegenheit für Schnäppchenjäger oder sollte man die Finger von dem Handy lassen? GIGA klärt auf.
    Peter Hryciuk 14
  • Was der Huawei-Bann für Kunden bedeutet: Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten

    Was der Huawei-Bann für Kunden bedeutet: Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten

    Aufgrund des US-Handelsembargos gegen Huawei ist Google gezwungen, die Zusammenarbeit mit Huawei zu beenden. Damit ist die Nachricht kein Thema aus den Wirtschaftsteilen der Online-Gazetten mehr, sondern hat erhebliche Auswirkungen – auf Verbraucher in Europa und den Handy-Markt als Ganzes. GIGA-TECH-Chefredakteur Frank Ritter erklärt, welche Folgen das sind und was man jetzt als Verbraucher wissen muss.
    Frank Ritter
* Werbung