Fujitsu Arrows F-07D

Andre Reinhardt

Bald sind unsere Smartphones, zumindest von der Dicke her, nicht mehr deutlich von Frisbee-Scheiben zu unterscheiden. Das Fujitsu Arrows F-07D reitet munter auf der Welle des Magersucht-Trends. Mit nur 0,67 Zentimetern ist es sehr schmal geraten und mag wohl manchen Menschen schon zu filigran wirken.

Das man trotz kompaktem Gehäuse auch eine vorzeigbare Hardware verbauen kann zeigt unter anderem Motorola mit dem RAZR. Diesen Trend verfolgt Fujitsu allerdings nicht, denn hier bekommt man nur Mittelklasse-Kost. Also hat man nicht nur eine Diät beim Äußeren sondern auch bei der Hardware eingelegt, vor allem Prozessor und Akku mussten hier leiden. Lediglich ein 1,4 Ghz starker Single-Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm samt eher schwachem 1400 mAh Akku finden ihren Weg ins Innere.

Der RAM ist allerdings mit 1 GB ausreichend dimensioniert. Die Kamera hat eine eher ungewöhnliche Auflösung von 5,1 Megapixel. Das Super-AMOLED-Display löst mit 854×480 Pixeln zwar nicht spektakulär, aber vorzeigbar auf. Mit 105 Gramm ist das Gerät dann auch sehr leicht ausgefallen. Bei der Software hat der Hersteller auf ein antikes Android 2.3.5 gesetzt, man muss abwarten, ob ein Android 4.0 Ice Cream Sandwich-Update folgen wird. Die 0,4 Millimeter Unterschied zum RAZR machen die Wurst, beziehungsweise, dass Handy, dann auch nicht mehr fett.

Doch das Arrows bietet im Gegensatz zur Motorola-Flunder NFC. Für kleinere Ausflüge ins Schwimmbad oder in den Pool eignet sich Fujitsus Smartphone dann auch noch, denn das Gehäuse soll wasserdicht sein – Gorilla Glas für das Display inklusive. Ob und wann das Gerät zu uns kommt ist unklar. Ein paar interessante Aspekte hat es trotz Hardware-Mängel aufzuweisen. Die Klavierlack-Optik wirkt aber nicht sehr wertig.

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    Daniel Kuhn 4
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