Nexus 9 im Teardown: Viel Kleber, viel Akku & schlecht reparierbar

Martin Malischek 2

Die Kollegen von iFixit haben das Nexus 9 unter die Lupe genommen und in seine Einzelteile zerlegt. Bastler sollten wohl eher von dem HTC-Tablet Abstand halten.

In einem Teardown bekommen wir manchmal interessante Details zu Gesicht, diesmal dürfte das wohl vor allem der riesige Akku sein, der sich über weite Teile des Google Nexus 9 erstreckt. Dies ist aber auch kein Wunder, immerhin hat die Batterie des Google-Tablets eine Kapazität von 6.700 mAh auf Lager.

Möchtet ihr zumindest einen kleinen Blick in das Nexus 9 werfen, ist das dank der nur gesteckten und nicht verklebten oder verschraubten Rückseite kein Problem. Beim Öffnen der Rückplatte dürfte euch wohl die Hauptkamera in die Hände fallen, sich sonst aber nicht viel an Technik offenbaren.

Nexus 9: Blick auf das Motherboard

Entfernt ihr den verklebten Akku, der sich, wie iFixit feststellt, ohne große Mühe entfernen lässt, könnt ihr das Motherboard des Nexus 9 begutachten. Auf ihm bekommt ihr den NVIDIA Tegra K1, die 2 GByte Arbeitsspeicher sowie den mindestens 16 GByte großen internen Speicher, das WiFi- und Bluetooth-Modul und die Netzwerkkarte zu Gesicht.

Die für die auf ihr veröffentlichten Reparatur-Anleitungen und Teardowns bekannte Seite iFixit vergibt aufgrund der vielen verklebten Teile und der Tatsache, dass sich das Display nur ersetzen lässt, wenn das Glas mit ausgetauscht wird, drei von zehn Punkten für die Reparierbarkeit.

Nexus 9: Besser reparierbar als aktuelle Apple-Tablets

Auch wenn das Nexus 9 eher schlecht abschneidet: Die Konkurrenz aus Cupertino in Form des Apple iPad Air 2 und iPad Mini 3 erhält von iFixit lediglich zwei von zehn Punkten.

Quelle: iFixit, via Golem

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung