Kameras im MediaPad M3

Kaan Gürayer 8

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Front- als auch Rückseite des MediaPad M3 ziert eine 8-MP-Kamera. Identisch sind die Kameramodule jedoch nicht, da die Frontkamera einen fixen Autofokus besitzt, die rückseitige Kamera hingegen eine manuelle Einstellung ermöglicht. Für Tablet-Verhältnisse schießt die Hauptkamera überraschend gute Fotos, auch wenn die Knipse natürlich nicht mit Smartphones der Mittel- oder gar Oberklasse mithalten kann. Videos werden in 1080p Full HD aufgenommen und sind für ein Tablet ebenfalls akzeptabel.

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Umfangreich ist die Ausstattung der Kamera-App im MediaPad M3. Tablet-Fotografen können sich hier nach Lust und Laune austoben und verschiedene Aufnahme-Modi einstellen, mit Filtern à la Instagram herumspielen und die Kamera per Lächeln oder Sprache auslösen lassen. Für wirklich anspruchsvolle Nutzer stehen auch professionelle Foto- und Videoeinstellungen mit manuellen Reglern für ISO-Wert, Weißabgleich und dergleichen bereit.

Einige Beispielfotos der Frontkamera vom MediaPad M3:

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Akku des MediaPad M3

Im MediaPad M3 hat Huawei einen 5.100 mAh starken Akku integriert, der fest verbaut ist und sich vom Nutzer somit nicht wechseln lässt. Im Vergleich zum Vorgänger steigt die Kapazität um 300 mAh, das iPad Mini 4 hat mit 5.124-mAh-Akku die Nase aber leicht vorn. Bei einer Displayhelligkeit von gut 75 Prozent haben wir bei gemischter Nutzung mit Websurfen, YouTube und dem einen oder anderen Casual-Game eine Laufzeit von 7 bis 8 Stunden erreicht.

Ein echter Dauerläufer ist das Huawei MediaPad M3 aber im Stand-by-Modus. Wird das Tablet nicht aktiv verwendet, ist der Energieverbrauch minimal. Hier wirkt ganz offensichtlich Huaweis ausgeklügeltes Energiemanagement. Vor allem für Gelegenheitsnutzer ist das MediaPad M3 somit eine gute Wahl, da das Tablet gerne auch mal mehrere Tage im Regel liegen gelassen werden kann, ohne beim erneuten in die Hand nehmen mit einem leeren Akku zu grüßen.

Telefonfunktion des MediaPad M3

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Wahlweise gibt es das MediaPad M3 auch mit einem integrierten LTE-Modul, womit nicht nur Datenübertragung möglich ist, sondern auch Telefonie. Eine Telefon-App hat das Huawei-Tablet bereits von Haus aus an Bord. Im o2-Netz hatten wir innerorts (Solingen und Düsseldorf) keinerlei Probleme mit der Übertragungsgeschwindigkeit. Auch das Telefonieren funktionierte reibungslos – da das MediaPad M3 bei Telefonaten aber standardmäßig den Lautsprecher aktiviert, sollte man vorher ein Headset anschließen.

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Fazit

Das Huawei MediaPad M3 überzeugt mit seinem hochwertigem Gehäuse, exzellenten Multimediafähigkeiten auf Basis der Stereolautsprecher mit Harman/Kardon-Technik, zügiger Performance und langen Laufzeiten im Standby-Modus. Abzüge gibt es hingegen für das EMUI 4.1, das an vielen Stellen noch immer wie ein iOS-Klon wirkt. Dass es für Android noch immer viel zu wenig Tablet-optimierte Apps gibt, kann man dem MediaPad M3 zwar kaum ankreiden, vermiest aber dennoch ein wenig die Tablet-Experience. Hier liegt die Schuld aber klar bei Google, nicht bei Huawei.

Wer ein hochwertig verarbeitetes Multimedia-Tablet mit tollem Sound sucht und gleichzeitig mit einer spärlichen Auswahl an Tablet-Apps leben kann, darf getrost zum MediaPad M3 greifen. Für einen Startpreis von 349 Euro gibt es im Android-Kosmos aktuell kaum bessere Alternativen in der Geräteklasse der 8-Zoll-Tablets.

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Display: 4/5
  • Performance: 5/5
  • Software: 3/5
  • Kameras: 3/5
  • Audio: 4/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 4/5

Gesamt: 80 %

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