MacPaint für iPhone, iPad und OS X (Kaules Bettmümpfeli*)

Sven Kaulfuss

Altgediente Mac-User erinnern sich voller Wehmut. Das Mal- und Zeichenprogramm MacPaint gehörte zur Standardausstattung des ersten Macs und ebnete den Weg für Photoshop und Co. Der Klassiker kommt jetzt fast unverändert „zurück“.

Aus heutiger Sicht wirkt MacPaint sehr antiquiert und rudimentär. 1984 war dies gänzlich anders. Ein Programm wie MacPaint veranschaulichte eindrucksvoll die Möglichkeiten der grafischen Benutzeroberfläche in Verbindung mit der damals noch ungewohnten Maussteuerung – ein erstes Anzeichen einer Revolution. Jahre später trat Photoshop in die Fußstapfen von MacPaint und perfektionierte die elektronische Bildbearbeitung bis in die heutige Zeit.

MacPaint im Browser: Inklusive Touch-Support für iPad und Co

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Erst 2010 veröffentlichte Apple den Quellcode der Anwendung. Davon profitiert wohl auch Martin Braun – Entwickler der Web-Anwendung „Cloudpaint“. Auf der Website cloudpaint.com findet man eine fast perfekte und vor allem voll funktionsfähige Web-Version von MacPaint. Auf Wunsch lässt sich diese auch innerhalb des Browser im Vollbildmodus nutzen. Das Besondere: Selbst auf dem iPad verrichtet „Cloudpaint“ einen guten Dienst.

Mit einem Wort: Faszinierend!

* Normalerweise ist die Artikelserie „Betthupferl“ Kollege Sebastian Trepesch vorbehalten – „Kaules Bettmümpfeli“ eine Ausnahme. Apropos: Die Verwendung des schweizerischen Idioms erklärt sich durch Kaules Heimat der Sächsischen Schweiz ;-).

Via TUAW.

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