Alle Sender auf allen Geräten - ProSiebenSat1 arbeitet an mobiler App

Julien Bremer

Wie die ProSiebenSat1. Media AG angekündigt hat, wird das Unternehmen im Juni eine Fernseh-App veröffentlichen. Für 2,99 Euro im Monat können sich die Nutzer dann sechs TV-Sender des Medienunternehmens anschauen.

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der Trend vor allem bei jungen Leuten zur mobilen Mediennutzung geht. Auch abends zur Primetime auf der Couch spielt das iPad eine immer größere Rolle, als der gute alte Fernseher.

Dies bestätigt auch eine Studie der Arbeitsgemeinschaft für Fernsehforschung. Daraus geht hervor, dass immer mehr junge Menschen lieber auf ihrem Smartphone oder Tablet „fernsehen“. Bei den Sendern sorgt das natürlich für Unmut, sind ihre Möglichkeiten zur Monetarisierung ihrer Inhalte in erster Linie auf die klassische TV-Nutzung ausgerichtet.

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Die ProSiebenSat1. Media AG hat nun endlich diesen Trend erkannt und arbeitet derzeit an einer App, um das Potenzial aus dieser Entwicklung auszuschöpfen. Die Anwendung mit dem Namen „Seven TV“ soll im Juni in die Stores kommen. Ein Monatsabo für die Kanäle soll 2,99 Euro kosten. Damit können sich die Nutzer auf ihren Smartphones und Tablets das Programm von sechs Sendern anschauen: ProSieben, Sat1, Kabel 1, Sixx, Sat1 Gold und ProSieben Maxx.

Neben den Streams zum aktuellen Programmen, wird die App auch eine Mediathek beinhalten. Dort können sich die Nutzer on Demand sämtliche Sendungen bis zu sieben Tage nach der Erstausstrahlung anschauen und sind somit nicht an feste Einschaltzeiten gebunden.

„Mit solchen Geschäftsmodellen reduzieren wir die Abhängigkeit von Werbeerlösen“, teilt Vorstandsmitglied Conrad Albert in der FAZ mit.  Er gibt sich optimistisch, was den Erfolg der App betrifft: „Unsere bestehenden Applikationen wurden bisher über 20 Millionen Mal heruntergeladen und bestehende Angebote zeigen, dass eine Zahlungsbereitschaft für Livestream-Angebote vorhanden ist“.

Bisher gibt es einige Apps, für iPad und iPhone, die den Livestream mehrerer TV-Sender anbieten. Sebastian hat diese in seinem Vergleich unter die Lupe genommen.

Quelle: FAZ.de
Bild via shutterstock

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