Die iPad-Verkaufszahlen waren in den letzten zwei Quartalen erstmals rückläufig. Tim Cook lässt sich dadurch nicht beirren: Der Apple-CEO hält den Rückgang nur für einen temporären „Bremshügel“.

 

Apple iPad Air

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Apple iPad Air

Tim Cook unterhielt sich mit Walt Mossberg von Re/code über die Entwicklung der iPad-Verkaufszahlen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Apple in den letzten beiden Quartalen weniger iPads verkaufen, was die Frage aufwirft, ob sich eine Sättigung des Marktes abzeichnen könnte.

Dem Apple-CEO zufolge sei das Unternehmen sehr glücklich über die iPad-Verkaufszahlen der letzten vier Jahre. Das, was in letzter Zeit passiert sei, würde er als „Speed Bump“ bezeichnen, nach dessen Überqueren man wieder Gas geben kann. Das habe er in jeder Produktkategorie erlebt.

Mossberg fragt sich in seinem Artikel dennoch, was für diesen „Bremshügel“ verantwortlich sein könnte. Für denkbare Theorien hält er diejenige, dass sich Menschen nicht so oft neue Tablets kaufen, wie dies bei Smartphones der Fall sei; auch hätten größere Smartphones für einige Personen Tablets vielleicht ersetzt.

Der Journalist glaubt jedoch, dass Tablets weiterhin eine Daseinsberechtigung haben: Die lange Batterielaufzeit und die Tatsache, dass mit ihnen vieles eleganter möglich sei als mit Notebooks, spreche für sie.