Wiederholungstäter Samsung: Werbespots nehmen iPad aufs Korn

Julien Bremer 47

Sie tun es schon wieder! Samsung hat in seinen heute veröffentlichten Werbespots erneut die Produkte der Konkurrenz hopsgenommen. Im Fokus steht wieder einmal Apples iPad.

Die Werbespots von Apples größtem Konkurrenten Samsung sind bekannt dafür, mal mehr und mal weniger humorvoll ihre eigenen Produkte mit den Konkurrenzgeräten zu vergleichen.

Heute haben die Koreaner gleich vier neue kurze Spots veröffentlicht, welche die Galaxy-Pro-Tabletreihe bewerben. Wie sich das für eine ordentliche Werbung gehört, werden natürlich die Vorteile von Samsungs Geräten in den Vordergrund gerückt, um die Konkurrenz möglichst alt aussehen zu lassen. Dafür werden die Features „Mehrere Benutzerkonten“, „Multitasking“, und „höhere Auflösung“ in den Mittelpunkt gestellt. In drei der Spots ist das iPad der direkte Gegenspieler. Im vierten Spot wird es mit einem Kindle verglichen. Ihr könnt euch selbst schnell ein Bild machen, denn die Werbeclips sind nur zwischen 15 und 30 Sekunden lang:

Galaxy Pro Series -- Multi User.
Galaxy Pro Series -- Pixel Density.
Galaxy Pro Series -- Two Things at Once.
Galaxy Pro Series -- Book Club.

Wo wir gerade beim Thema Werbung sind: Wie das Wall Street Journal berichtet, verfügt Samsung in den USA weiterhin über das größte Marketing-Budget aller Smartphone-Hersteller. Apple konnte aber im vergangenen Jahr den Abstand verringern. Betrug der Unterschied in den Budgets im Jahr 2012 noch 68 Millionen US-Dollar, waren es im vergangenen Jahr nur noch 12 Millionen Dollar.

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Samsungs Marketing-Budget betrug im vergangenen Jahr 363 Millionen Dollar. Damit schrumpfte der Etat für diesen Bereich um circa 10 Prozent. Apples Marketing-Budget hingegen wuchs um 5 Prozent, von 333 auf 351 Millionen US Dollar.

Insgesamt geben die Top-7-Smartphone-Hersteller in den USA für Marketing und Werbung rund 1,3 Millarden US-Dollar aus – nur für Smartphones und in den USA wohlgemerkt. Damit wuchsen diese um satte 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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