Mac-Neuheiten im Herbst 2013

Sven Kaulfuss

OS X 10.9 Mavericks: Update für den Mac

Vormals zur WWDC (die Entwicklerkonferenz von Apple) wurde das nächste Betriebssystem für den Macintosh vorgestellt. Katzennamen sind fortan passé. Wichtiger: OS X 10.9 Mavericks bietet viele Neuerungen: Tabs und Tags im Finder, eine bessere Unterstützung für mehrere Bildschirme, Apple Karten für den Mac und mehr. Kürzlich wurde der „Golden Master“ an die Entwickler verteilt. Die offizielle Einführung steht also kurz bevor.

Wahrscheinlichkeit: Absolut sicher.
Veröffentlichung: Bis Ende Oktober 2013.

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Mac Pro: Die Power-Röhre

Ebenfalls zur WWDC wurde der neue und längst überfällige Nachfolger des Profi-Desktop vorgestellt. In Form eines Tubus beherbergt der Mac Pro bis zu zwölf Rechenkerne und zwei Grafikkarten. Erweiterungen müssen aber zwangsweise extern angeschlossen werden. Dafür erhält der Mac Pro Thunderbolt 2 – doppelt so schnell wie die kompatible Vorgänger-Schnittstelle.

Zwar konnten wir dem Mac Pro schon einige Geheimnisse entlocken, Konfigurationen und Preise behält Apple jedoch noch zurück. Allein die Zusicherung eines Verkaufsstarts im Herbst dieses Jahres gibt es.

Wahrscheinlichkeit: Absolut sicher.
Veröffentlichung: Noch 2013.

MacBook Pro: Haswell hält Einzug

Die Familie des MacBook Pro ist zweigeteilt. Der Oldtimer mit SuperDrive könnte dieses Jahr eventuell aus dem Programm genommen werden. Voraussetzung: Die Preise des Retina-Modells sinken. Dies ist jedoch noch ungewiss. Relativ sicher ist dagegen, auch das MacBook Pro erhält wohl neue Prozessoren der Haswell-Generation von Intel – nebst besserer Grafik. Auch mit an Bord: Der schnellere WLAN-Standard (802.11ac). Wie gewohnt wird es das MacBook Pro mit 13- und 15-Zoll-Displays (Retina) geben. Ein größeres Modell mit 17-Zoll-Bildschirm wird zwar von einigen Anwendern gewünscht, ist dessen ungeachtet aber eher unwahrscheinlich.

Wahrscheinlichkeit: Sehr hoch.
Veröffentlichung: Bis Ende Oktober 2013.

Mac mini: Rechenzwerg als Nachzügler

Auch der kleinste Mac wartet auf eine Frischzellenkur. Wie diese aussehen könnte, verraten uns die bisherigen Ankündigungen des iMac und des MacBook Air – Haswell-Prozessoren, neuste Intel-Grafik und natürlich auch hier der schnelle WLAN-Standard (802.11ac). Zuletzt wurde der Mac mini im letzten Jahr zusammen mit dem iMac aktualisiert. Gut möglich, dass er in diesem Jahr Seite an Seite mit den neuen MacBook Pros erscheint. Allerdings: In der Vergangenheit musste sich der Mac mini oftmals gedulden. Sicher ist seine Vorstellung also nicht.

Wahrscheinlichkeit: Mittel.
Veröffentlichung: Bis Ende Oktober 2013 oder aber erst Anfang 2014.

Apple Thunderbolt Display: Spekulationen um 4K, Thunderbolt 2 und USB 3.0

Taufrisch ist das aktuelle Thunderbolt Display nicht, vorgestellt einst im September 2011. Die Auflösung von 2560 x 1440 Pixel und die Bildschirmgröße von 27 Zoll mögen noch halbwegs auf der Höhe der Zeit sein, die Anschlüsse sind es nicht. Seit letztem Jahr verbaut Apple USB 3.0. Die lang gescholtene Alternative zu Thunderbolt findet sich allerdings noch nicht im Thunderbolt Display, ebenso wenig der Nachfolger der namensgebenden Schnittstelle. „Spekulanten“ wünschen sich daher von Apple ein aktualisiertes Modell, nebst 4K-Auflösung (4096 x 2304 Pixel). Zusammen mit dem neuen Mac Pro würde eine solche digitale Leinwand beeindrucken und im Paket Sinn ergeben.

Wahrscheinlichkeit: Ungewiss.
Veröffentlichung: Ungewiss.

Auf der nächsten Seite geht’s weiter mit den Touchflundern der iPad-Familie, Apple TV und weiteren „Wunschträumen“.

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