iPad Air im Test: Das perfekte Tablet?

Sebastian Trepesch 4

Zwar fühlt sich das iPad Air sehr hochwertig an. Beim Tippen bin ich dann aber doch etwas überrascht: Es klingt viel billiger als die Vorgänger, finde ich. Das ist wohl dem dünneren Display und der geringeren Masse geschuldet – und zudem Ansichtssache: Ich lege ein iPad Air und ein iPad 2 unter eine Decke, und lasse meine Kollegen im Blindtest auf die Tablets tippen. Die einen finden das alte, die anderen das neue iPad besser.

Unterschiede gibt es, aber das iPad Air ist zumindest kein eindeutiger Verlierer. Ich persönlich nehme dieses Manko für das geringere Gewicht auf jeden Fall in Kauf.

Touchscreen unterstützt die Gehäuseform

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Wer nun Angst hat, dass der schmalere Rahmen zu Fehlbedienungen führt, kann unbesorgt sein. Apple hat sich nämlich etwas raffiniertes ausgedacht: „Ein Algorithmus im iPad Air erkennt, ob dein Daumen einfach nur das Display berührt, während du es in der Hand hältst, oder ob du gezielt auf das Multi-Touch-Display tippst.“ Was auch immer da technisch mit reinspielt – in der Praxis funktioniert es. Fehlbedienungen kommen fast nicht vor.

Ein schönes Beispiel dafür, wie Apple-Produkte bis ins kleinste Detail ausgefeilt sind. Bei Vergleichen von technischen Daten – zum Beispiel mit Android – fallen solche Punkte leicht unter den Tisch. Dabei tragen sie doch wesentlich zu einem ungetrübten Nutzungserlebnis bei.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch angemerkt: Apple verbaut mit die besten und schnellsten Touchscreens auf dem Consumer-Markt.

iPad Air im Test: Fazit Touchscreen
Klug durchdacht und reaktionsschnell. Ideal für Spiele und jede andere Interaktion mit dem Tablet.

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