Wegen Apples iPad: Dieser Hollywood-Schauspieler rastet völlig aus

Thomas Konrad 2

In einem kleinen Londoner West-End-Theater gibt Hollywood-Schauspieler Orlando Bloom aktuell regelmäßig einen Auftragskiller zum Besten. Ein iPad darf ihm dabei aber nicht in den Weg kommen: Apples Tablet ließ den Star mitten im Stück ausrasten.

Wegen Apples iPad: Dieser Hollywood-Schauspieler rastet völlig aus
Bildquelle: GIGA.

Orlando Bloom unterbricht Vorstellung wegen Apples iPad

Zweimal unterbrach Orlando Bloom vor wenigen Tagen die Aufführung des Stücks „Killer Joe“ in den Londoner Trafalgar Studios. Der Grund war ein iPad, das eine Zuschauerin mehrere Minuten lang hochgehalten hatte. „Sie müssen das iPad jetzt weglegen“, hatte Bloom der Dame laut einem Augenzeugen zunächst zugerufen. Wenige Minuten später legte er nach: „Legen sie jetzt das verdammte iPad weg, ich warte.“

Blooms Ärger ist nachvollziehbar: Smartphones und Tablets stören, lenken Schauspieler und Zuschauer ab – besonders in kleinen Theatersälen. Dazu kommt, dass Bilder und Videos im Dunklen ohnehin nur selten gelingen. Das war der Zuschauerin offenbar jedoch bewusst. Denn: Für Aufnahmen hatte sie ihr Apple-Tablet gar nicht verwendet.

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Zuschauerin mit iPad: Die Sommerhitze war schuld!

Harry Edwin, ein anderer Zuschauer an diesem Tag, verteidigte die iPad-Userin nach der Vorstellung auf Twitter. Sie hatte ihr iPad nicht für Audio- oder Videoaufnahmen verwendet, sondern um damit einen kleinen Ventilator gegen die enorme Hitze anzutreiben. Dieses Zubehör gibt es wirklich: Über einen Lightning-Anschluss beziehen die kleinen Windmacher ihre Energie von iPhone oder iPad anstelle von einer Batterie.

Kurz vor der Vorstellung hatte Edwin ein Foto der Bühne geschossen. Im Vordergrund sieht man das iPad – samt pinkfarbenem Ventilator:

Ob Orlando Bloom den kleinen Ventilator von der Bühne aus gesehen oder vielleicht gehört hat, ist unklar. Klar ist soviel: Besonders geschickt hat sich die Zuschauerin auch nicht angestellt – ein wäre für den nächsten Theaterbesuch vielleicht die bessere Wahl.

Quelle: Variety

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