Apple führt heimlich eigene SIM-Karte ein

Julien Bremer 16

Still und heimlich hat Apple gestern Abend ein kleines aber richtungsweisendes Feature bei den neuen iPads eingeführt: Die Apple SIM. Apples hauseigene SIM-Karte soll es den Nutzern ermöglichen, bequemer zwischen den Providern zu wechseln.

Apple führt heimlich eigene SIM-Karte ein

Nutzer in den USA und in Großbritannien, die sich ein neues iPad (iPad Air 2 oder iPad mini 3)  in der „WiFi + Cellular“-Variante direkt bei Apple kaufen, bekommen ihr Tablett mit einer eigenen SIM-Karte von Apple. Dabei handelt es sich um eine nano-SIM-Karte, die es den Nutzern erlaubt, per Software ihren Tarif zu wechseln oder für den Urlaub einen weiteren Tarif dazuzubuchen. In den USA stehen bislang die drei großen Provider AT&T, Sprint und T-Mobile zur Verfügung. Verizon suchen wir in der Auflistung (noch) vergebens. Kaufen die Nutzer ihr iPad über einen Mobilfunkanbieter, bekommen sie das Gerät weiterhin mit der Karte des Providers.

Apple SIM

Über eine Einführung der Apple SIM hierzulande ist noch nichts bekannt. In Deutschland wird eine nano SIM des jeweiligen Providers separat zugeschickt.

Der größte Vorteil für die Apple SIM ist die erhöhte Benutzerfreundlichkeit. Tarife können nun problemlos gebucht und angepasst werden. Laut Apple muss sich der Nutzer nicht mehr langfristig binden, sondern kann seine Tarife flexibel an seine Nutzungsgewohnheiten anpassen.

Dem Gegenüber steht, dass der Wechsel auf andere Geräte natürlich umständlicher wird, da dann eine neue SIM-Karte benötigt wird und nicht die bereits vorhandene (Apple SIM-Karte) benutzt werden kann. Außerdem dürften die üblichen Subventionierungen eines Geräts mit Abschluss eines längerfristigen Vertrags wegfallen.

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