iPad Air 2 aufgeschraubt: Schwächerer Akku und doch ein NFC-Modul

Julien Bremer 10

Die Mitarbeiter des Reparaturdiensts iFixit haben das neue iPad Air 2 aufgeschraubt und sich die verbaute Hardware einmal genauer angeschaut. Dabei sind einige interessante Details ans Tageslicht gekommen.

iPad Air 2 aufgeschraubt: Schwächerer Akku und doch ein NFC-Modul
Bildquelle: via iFixit.

Es gehört ja mittlerweile zur Tradition, dass neue Geräte kurz nach ihrem Release auf dem Seziertisch von iFixit landen und dort auf Herz und Nieren geprüft werden. So auch das neue iPad Air 2.

Dabei kam heraus, dass in Apples neuem Tablet ein schwächerer Akku verbaut wurde, als in seinem Vorgänger. Das iPad Air 2 hat eine Akkuleistung von 7340 mAh. Im iPad Air waren es noch 8827 mAh. Vermutlich musste der Akku der Tablet-Dicke von gerade mal 6,1 mm Tribut zollen und für einen größeren Energiespeicher mit mehr Kapazität war kein Platz.

Ein weiteres interessantes Detail ist, dass Apple ein NFC-Modul in das Tablet integriert hat. Dabei handelt es sich um das gleiche Modell wie beim iPhone 6. Allerdings verfügt es nicht über eine Antenne und kann somit nicht für Apple Pay benutzt werden. Möglicherweise liegt hier ein wirtschaftlicher Grund dahinter. Es könnte für Apple günstiger gewesen sein, auf bereits bestehende Logicboard-Entwürfe vom iPhone 6 zu setzen (mit NFC-Modul), als diese neu anfertigen zu lassen.

Außerdem ist den Mechanikern von iFixit negativ aufgefallen, dass Apple beim iPad Air 2 häufig geklebt hat, anstatt die Komponenten mit Schrauben zu fixieren. Demnach sei es bei keinem anderen Tablet schwieriger gewesen, an den Akku heranzukommen, als bei diesem Modell.

Insgesamt landete das iPad Air 2 bei einem „Repairability Score“ von 2 von 10 möglichen Punkten. 10 Punkte bedeuten in diesem Fall, dass das Gerät besonders einfach selbst zu reparieren ist. Damit entspricht das Ergebnis dem des Vorgängers.

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