iPad Air 2 im Test: Kameras

Ben Miller 18

iSight & Facetime HD

Das iPad Air 2 besitzt eine neue und bessere iSight-Kamera, die vergleichbar mit jener des iPhone 5 ist, aber zusätzlich einen Serienbildmodus (Burst) bietet.

Der neue Sensor löst mit 8 statt 5 Megapixel auf, bietet Autofokus, eine ƒ/2.4-Blende, Panorama-Modus, Gesichtserkennung und spielt auch sonst alle wichtigen Stückerln.

Außerdem lassen sich mit der iSight Full-HD-Videos mit 30 FPS und sogar Slow-Motion-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Oben drauf gibt es Zeitrafferaufnahmen, elektronische Bildstabilisierung und dreifachen Video-Zoom.

Auch die Facetime HD Frontkamera wurde verbessert. Sie kommt zwar immer noch mit relativ mageren 1,2 Megapixeln daher. Dafür ist sie dank ƒ/2.2 Blende lichtstärker, bietet einen Burst- und Auto-HDR-Modus und nimmt Videos in HD 720p auf. Für das ein oder andere Selfie ausreichend, für Videotelefonie sowieso.

Diese neuen Kameras im iPad Air 2 liefern verwendbare Fotos bei guten Lichtverhältnissen. Bei schlechten Lichtverhältnissen haben iSight und Facetime HD sichtbar zu kämpfen. Mit den Kameras in den neuen iPhones können sie nicht mithalten. Für Tablet-Kameras sind sie aber akzeptabel.

Bilderstrecke starten
19 Bilder
Mit diesen 18 Produktivitäts-Apps für iPad & iPhone arbeitet man noch effizienter.

Touch ID

Ab dem iPad Air 2 und iPad mini 3 bestückt Apple auch seine iPads mit dem Fingerabdrucksensor Touch ID.

Mit Touch ID lassen sich die neuen iPads nicht nur bequem mit dem eigenen Fingerabdruck entsperren. Auch Einkäufe im iTunes Store und App Store lassen sich damit autorisieren.

Mit dem Bezahldienst Apple Pay, der derzeit nur in den USA verfügbar ist, soll man zukünftig auch hierzulande Online-Einkäufe mit den iPads tätigen können, ebenfalls autorisiert per Fingerabdruck.

Auf den neuen iPhones kann Apple Pay sogar noch mehr. Da ein iPad aber deutlich unhandlicher ist als ein iPhone 6 (Plus), ist das Bezahlen an der Supermarktkasse über NFC mit den neuen iPads nicht möglich.

Das iPad Air 2 hat zwar auch einen NFC-Chip integriert, dieser ist zumindest derzeit noch deaktiviert. Warum? Höchstwahrscheinlich wird Apple diesen NFC-Chip nächstes Jahr mit einem speziellen iOS-Update aktivieren, damit Business-Kunden das iPad Air 2 als Registrierkassen für kontaktloses Bezahlen (für Apple Pay) verwenden können.

Vielleicht wird Apple die NFC-Chips auch für App-Entwickler nutzbar machen.

Funk & Sensoren

Natürlich muss das iPad Air 2 nicht auf die üblichen Sensoren verzichten. So besitzt es einen Gyroskop-, einen Beschleunigungs- sowie einen Umgebungslichtsensor. Auch integriert sind ein Kompass und iBeacon-Unterstützung.

Neu ist ein Barometer, welches den Luftdruck messen kann.

Gefunkt wird per Bluetooth 4.0 und WLAN 802.11a/b/g/n/ac mit 2,4 und 5 GHz im Dual-Channel-Verfahren. MIMO sorgt für eine noch höhere Geschwindigkeit.

Das Modell mit Mobilfunk verfügt zudem über A-GPS und GLONASS. Der verbaute LTE-Chip ist derselbe wie die neuen iPhone-Modellen und unterstützt folglich noch mehr LTE-Frequenzen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

* gesponsorter Link