Retina-iPad mini: Lieferschwierigkeiten bescheren Samsung Auftrag für Display-Produktion

Florian Matthey

Die Produktionsschwierigkeiten des iPad mini mit Retina Display scheinen noch ernster zu sein als bisher angenommen. Da weder LG noch Sharp ausreichende Stückzahlen des Displays herstellen können, soll Apple jetzt auch den Rivalen Samsung mit der Produktion beauftrag haben.

Schon vor der Präsentation des iPad mini mit Retina Display kamen Gerüchte auf, denen zufolge es zumindest bis Anfang 2014 Lieferengpässe geben würde. Bisher hat Apple noch gar nicht verraten, wann genau die Auslieferung der zweiten Generation des iPad mini überhaupt beginnen soll; es ist lediglich von „November“ die Rede.

Dass Apple sich noch auf keinen Termin festlegen will, spricht für eine schwierige Situation in Sachen Lieferbarkeit; Apples CEO Tim Cook hat bereits eingeräumt, dass Apple nicht vorhersagen könne, ob man der Nachfrage gerecht werden kann.

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Aus Japan ist nun zu hören, dass Apples Zulieferer noch weniger Exemplare des Retina Display für das neue kleinere iPad herstellen können als das Unternehmen selbst bisher angenommen hatte. Während Sharp mit der Produktion offenbar überhaupt nicht hinterher kommt, soll sich auch LG Display schwer tun, so viele Exemplare herzustellen, wie es Apple verlangt.

Aufgrund dessen habe sich Apple nun entschieden, die Displays auch von Samsung herstellen zu lassen. Apples Konkurrent aus Korea werde die Displays aber erst nächstes Jahr herstellen können. Sollten diese Berichte stimmen, dürften sich die Lieferschwierigkeiten auch weit ins nächste Jahr hineinziehen.

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