iSperm-App: iPad mini hilft Kinderwünsche erfüllen

Ansgar Warner 3

„Siri, zähl‘ meine Spermien!“ – dieser Aufforderung könnte zumindest das iPad mini bald Folge leisten: mit iSperm kommt eine Kinderwunsch-App auf den Markt, die zusammen mit einem iPad-kompatiblen Mikroskop die Zeugungsfähigkeit bewertet.

iSperm-App: iPad mini hilft Kinderwünsche erfüllen

Der Kinderwunsch nicht nur von Apple-Nutzern lässt schon jetzt die Kassen der Kinderwunsch-Mediziner klingeln, weltweit werden jedes Jahr 40 Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Fertilitäts-Störungen bei Mann und Frau ausgegeben. Grund genug für das taiwanesische Unternehmen Aidmics Biotechnology, mit einer ganz besonderen Produkt auf den US-Markt zu drängen: iSperm – eine Kombination aus einer speziellen iPad-mini-App und einem kompatiblem Mikroskop.

Das Prinzip ist denkbar simpel: das kleine Mikroskop vergrößert ein paar Tropfen Samenflüssigkeit, die mit einer Pipette aufgefangen wurden, mit Hilfe einer Lichtquelle. Der Lichtstrahl wird von der iPad-Kamera aufgefangen, die App-Software analysiert dann Zahl und Beweglichkeit der Spermien.

Der Markt für eine solches Do-it-yourself-Diagnose scheint riesig: „In den USA hat jedes sechste Paar Probleme damit, ein Kind zu zeugen“, so Aidmics-Gründer Agean Lin gegenüber Reuters. Dass Lins Methode funktioniert, ist längst bewiesen, in China hat die Technik von Aidmics zu Fertilitäts-Steigerungen um bis zu 20 Prozent geführt. Bisher gelang das allerdings nur bei Zuchtvieh, denn für diesen Bereich wurde iSperm ursprünglich entwickelt.

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