Das iPad mini 4 verfügt nur auf den ersten Blick über die gleiche Hardware wie das iPad Air 2: Letzteres hat einen zusätzlichen Prozessorkern und ist daher deutlich schneller. Das Geschwindigkeitsplus im Vergleich zum iPad mini 3 kann sich dennoch sehen lassen.

 

Apple iPad mini 4

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Apple iPad mini 4

Das iPad mini 4 arbeitet ebenso wie das iPhone 6 (Plus) mit dem Prozessor Apple A8. Im iPad Air 2 befindet sich wiederum der Apple A8X, der mit drei statt zwei Prozessorkernen ausgestattet ist.

Dementsprechend zeigen erste Benchmarks von Ars Technica, dass die Leistungsfähigkeit des iPad mini 4 hinter der des iPad Air 2 zurück bleibt – der Gesamtwert des iPad Air 2 liegt mit 4542 Geekbench-3-Punkten rund 50 Prozent über dem Wert des neuen iPad mini, das es auf 3121 Punkte bringt. Damit liegt es aber auch vor dem iPhone 6, das 2910 Punkte erreicht – der Prozessor des iPad mini 4 ist mit 1,5 Gigahertz etwas höher getaktet als der des iPhone 6. Hinzu kommt, dass das iPad mini 4 ebenso wie das iPad Air 2 mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher arbeitet, während das iPhone 6 nur über 1 Gigabyte RAM verfügt.

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Evolution des iPad-Designs: Apples Tablet gestern, heute und morgen

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Das Geschwindigkeitsplus im Vergleich zum iPad mini 3 – dessen Prozessor wiederum dem des iPad mini 2 entspricht – beträgt wiederum rund 30 Prozent: Die beiden letzten Generationen des iPad mini brachten es „nur“ auf 2443 Geekbench-3-Punkte. Apples eigene Angaben zum Leistungsplus lassen sich also in Benchmarks bestätigen.

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