Wie gut sind die Touchscreens des iPad 4 und iPad mini? Im Vergleich zu den Mitbewerbern sehr gut: Ein Test hat gezeigt, dass die Geräte wesentlich schneller auf Eingaben durch den Benutzer reagieren als alle getesteten Konkurrenzprodukte.

 

iPad mini Wi-Fi + Cellular

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iPad mini Wi-Fi + Cellular

Der Mobil-Werbung-Anbieter Agawi hat verschiedene Tablets verschiedener Plattformen miteinander verglichen - also iOS-, Android- und Windows-RT-Geräte. Im Test wollte Agawi herausfinden, wie schnell Apps auf den verschiedenen Geräten auf die Touchscreen-Eingabe reagieren. Faktoren, die hierfür eine Rolle spielen, sind sowohl auf Soft- als auch Hardware zurückzuführen.

Die kürzeste Reaktionszeit gab es beim iPad mini, dicht gefolgt vom iPad 4 - der Mittelwert bei über 50 Reaktionstests lag bei diesen Geräten bei 75 und 81 Millisekunden. Mit 92 Millisekunden lag das Nvidia-Gerät Shield schon deutlich dahinter, die weiteren Produkte Surface RT, Kindle Fire HD 2013, Nexus 7 2013 und Galaxy Tab 3.8.0 konnten es mit 95 bis 168 Millisekunden erst recht nicht mit den Apple-Produkten aufnehmen.

Die iPad-Testergebnisse bestätigen, was ein Vergleichstest unter Smartphones bereits gezeigt hat: Apple verbaut besonders gute Touchscreens und dürfte auch das Betriebssystem besonders gut optimieren. Ob das für Benutzer kaufentscheidend sein sollte, hängt davon ab, was für Ansprüche sie heben - beim Browsing oder Lesen von Büchern, so Agawai, sei die Reaktionszeit nicht so wichtig, wohl aber bei Apps wie Spielen oder Musik-Anwendungen. Allgemein lässt eine kürzere Reaktionszeit ein Gerät auch einfach etwas hochwertiger erscheinen, auch wenn es für die alltägliche Bedienung nicht wirklich eine Notwendigkeit ist.

Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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