iPad Pro: 12-Zoll Tablet soll Notebook-Markt umkrempeln

Thomas Konrad 25

Mit einem 12 Zoll-iPad könnte Apple 2014 den Notebook Markt revolutionieren. Daran glaubt zumindest Patrick Wang, Analyst bei Evercore Partners. Das Hybrid-Tablet soll iPad Pro heißen und könnte im Herbst auf den Markt kommen.

Wang beschreibt das iPad Pro als eine Art Hybrid-Gerät: Durch die zusätzliche Bildschirmfläche eines 12-Zoll-Displays könnte das iPad als Tablet und Notebook genutzt werden. Wie das konkret aussehen könnte, verrät Appleinsider nicht. Dem Magazin liegt die Notiz des Analysten vor.

Im Inneren soll ein A8-Prozessor arbeiten, der wie Apples A7-Chip eine 64-Bit-ARM-CPU mit einer Grafikeinheit kombiniert. Apple könnte den Notebook-Markt damit umkrempeln, meint Wang: Die ARM-Architektur, auf der Apples Chips basieren, würde weitere Marktanteile hinzugewinnen - auf Kosten von Intel. Ein Preiskampf sei die Folge.

Intels Chip im MacBook Air sei für immerhin 22 Prozent der Komponenten-Kosten verantwortlich, Apples ARM-Variante sei dagegen deutlich günstiger: Im 128 GB-iPad Air stammen Wang zufolge 4 Prozent der Kosten aller Komponenten vom A7-Chip.

Die 64-Bit-Architektur in Apples A7-Chip sei Wegbereiter für ein mögliches iPad Pro. Diesen verbaut Apple derzeit im iPhone 5s, im iPad Air und dem iPad mini mit Retina Display - und sicherte sich damit meist den ersten Rang in zahlreichen Leistungstests.

Auch die Namensgebung des neuen iPads wird laut Appleinsider gelegentlich als Hinweis auf ein iPad Pro gedeutet: MacBook Air und MacBook Pro funktioniert dann wie iPad Air und iPad Pro.

Erst kürzlich war in der Gerüchteküche von einem iPad maxi mit 2k-Display und Eye-Tracking die Rede. In einem stimmen die Gerüchte bislang überein: Erscheinen soll Apples neues Tablet angeblich im Herbst.

Apple hatte die erste Generation des Tablet-Computers im Januar 2010 mit einem 9,7-Zoll-Display vorgestellt. Eine zweite Display-Größe gibt es erst seit 2012: Das iPad mini ist mit einem 7,9-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Der vierten iPad-Generation spendierte Apple schließlich einen Retina-Bildschirm, ebenso wie der zweiten Generation des kleinen iPads.

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