iPad Pro 9,7": iFixit wagt den Blick unter die Haube

Holger Eilhard 1

Nachdem iFixit bereits vor einigen Tagen das iPhone SE in seine Bestandteile zerlegt hatte, folgt heute das neue 9,7″ iPad Pro. Dabei gab es erneut schlechte Noten für die Reparierbarkeit.

iPad Pro 9,7 Zoll im Video-Review:

iPad Pro 9,7 Zoll im Test.

Nach dem Öffnen des neuen 9,7″ iPad Pro gab es keine großen Überraschungen. Die wichtigsten technischen Details wurden entweder von Apple offiziell genannt oder ergaben sich bereits kurz nach der Vorstellung dank der Test-Modelle, die Apple an ausgewählte Medienvertreter verteilt hatte.

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9 gute Gründe für das iPad

Interessant am kleinen iPad Pro – insbesondere im Vergleich zum großen Bruder – ist die Aufteilung im Inneren. So hatte Apple das große iPad Pro nicht einfach mit Akkus gefüllt, sondern den gewonnen Raum für deutlich größere Lautsprecher genutzt.

Beim Nachfolger des iPad Air 2 ging Apple nun allerdings wieder etwas traditionellere Wege und gab den beiden Batterien Raum zum atmen, wenngleich die Kapazität im Vergleich zum Vorgänger leicht gesunken ist. Statt 7.340 mAh im iPad Air 2 sind es nun 7.306 mAh im 9,7″ iPad Pro.

Wie üblich vergab iFixit auch beim 9,7″ iPad Pro Punkte für die Reparierbarkeit auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 10 die einfachste Reparierbarkeit bedeutet. Das kleine iPad Pro bekam lediglich 2 von 10 möglichen Punkten.

Als Grund nennt iFixit hierfür das Vorhandensein großer Mengen von Kleber, die das gesamte Geräte zusammenhalten. Gleichzeitig bedeutet das einteilige Display-Modul, dass es bei Reparaturen teuer wird und beim Versuch das Gerät zu öffnen Gefahr besteht dieses Modul zu beschädigen. Vorteil des einteiligen Moduls ist aber, dass es ein Öffnen des Tablets ein wenig erleichtert.

Weiteren Punktabzug gab es für die verklebten Akkus, die im Gegensatz zum großen Bruder nicht einfach durch vorinstallierte Laschen entfernt werden können. Der Austausch des Smart Connectors ist ebenfalls nicht einfach, in Ermangelung beweglicher Teile ist ein Defekt des Bauteils aber eher unwahrscheinlich.

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