iPad-Verkaufszahlen: Zwei Drittel sind kein iPad Pro

Florian Matthey

Das iPad Pro sollte die Verkaufszahlen des iPad wieder ankurbeln. Tatsächlich stärkten die teureren Modelle die mit iPads erzielten Umsätze. Der Großteil aller Kunden entscheidet sich aber für die günstigeren iPad-Varianten.

Die Marktforscher von IDC wollen die Verkaufszahlen verschiedener iPad-Modelle ermittelt haben. Apple gibt bekanntlich nur die Gesamtverkaufszahlen der gesamten Kategorie „iPad“ bekannt; zum Verhältnis zwischen den einzelnen Modellen äußert sich das Unternehmen nicht.

Nach IDCs Ermittlungen haben sich im dritten Kalenderquartal 2016 zwei Drittel aller iPad-Kunden für ein iPad Air 2 oder iPad mini 4 entschieden. Die beiden Modelle des iPad Pro sind also zusammen lediglich für ein Drittel der Gesamtverkaufszahlen verantwortlich.

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Apple hatte für das vergangene Quartal iPad-Verkaufszahlen in Höhe von 9,3 Millionen angegeben. Das sind rund 600.000 weniger als im Vorjahr. Dennoch konnte das Unternehmen den Gesamtumsatz mit Tablets steigern, wofür der durchs iPad Pro höhere Durchschnittspreis verantwortlich ist. Dennoch scheinen die Vorteile in Sachen Leistungsfähigkeit und Ausstattung die meisten Kunden nicht dazu zu bewegen, mehr Geld für ein iPad auszugeben.

Im Vergleich zur Konkurrenz schlägt sich Apple aber auf jeden Fall gut: Mit den 9,3 Millionen verkauften Geräten konnte das Unternehmen seinen Marktanteil laut IDC sogar auf 21,5 Prozent steigern. Damit liegt Apple klar an der Spitze vor Samsung und Amazon mit 15,1 und 7,3 Prozent. Insgesamt gingen die Tablet-Verkaufszahlen weltweit von 50,5 auf 43 Millionen Exemplare im Vergleich zum Vorjahresquartal erneut zurück.

Quelle: IDC via Mac Rumors

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