Kein „Spielzeug“ mehr: US-Staat ersetzt iPads durch MacBooks in Schulen

Florian Matthey 15

Sind MacBooks die eigentlichen Arbeitsgeräte und iPads eher „Spielzeug“? Schulen im US-Bundesstaat Maine lassen aktuell in Kooperation mit Apple ihre iPads durch MacBooks austauschen, da ältere Schüler nur mit letzteren vernünftig arbeiten könnten.

Das Lewiston-Auburn Sun Journal berichtet, dass Apple auf Wunsch des Maine Department of Education iPads in den Schulen des Bundesstaates durch MacBooks austauscht. Umfragen hatten zuvor ergeben, dass sowohl Lehrer als auch ältere Schüler Laptops gegenüber Tablets bevorzugten – und zwar zu 88,5 und 74 Prozent mit überwältigender Mehrheit.

Der Auburn School Department Technology Director Peter Robinson spricht weiterhin von einem Erfolg von iPads für jüngere Schüler. Für ältere Schüler würden sie sich aber weniger eignen. Ein im Artikel zitierte Lehrperson geht sogar so weit, dass iPads in Sachen Bildung „keinen Mehrwert“ hätten. „Schüler benutzen sie als Spielzeug. Textverarbeitung ist damit fast unmöglich.“ Der Wechsel zu MacBooks sei daher sehr zu begrüßen. Eine andere Lehrkraft erklärt die iPads ebenfalls zu „Gaming-Geräten“ und spricht von einem „Deaster“.

Durch den Wechsel von iPads zu MacBooks wird der Bundesstaat in Zukunft 248 statt 217 Dollar pro Schüler pro Jahr ausgeben. Insgesamt ist ein Zuschuss von bis zu 254 Dollar gesetzlich vorgesehen.

Bild: Apple

iPad Pro 9,7 Zoll im Test.

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